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Boulous Walker, Michelle
367 |

Walter Benjamin: The Art of Critical Thought

Walter Benjamin's art survives in a series of critical texts, each embodying a poetic sensibility toward truth. It’s the artistic quality of Benjamin’s work that I am most interested in here, and my plan is to trace its movement throughout the ambivalent terrain of his critical thought. In so doing, I’ll touch upon the question of aura and the mimetic and sensuous moment this quality implies.

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Red.
366 |

GRUNDRAUSCHEN - 01 / 2019

Schaut man in die Medien, stellt man fest: Es ist wieder einmal Zeit fĂŒr unser GRUNDRAUSCHEN.

Unser zweifellos völlig subjektives und - einseitiges - Grundrauschen stellt in unregelmĂ€ĂŸiger Folge die verrĂŒcktesten Überschriften und Schnipsel aus Teasertexten zusammen. In diesem Sinne stellt unser Grundrauschen ein kleines MedienĂŒberschriftenarchiv oder ein kleines MedienĂŒberschriftengedĂ€chtnis dar.

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Dörwald, Lukas
365 |

4 Tage Dauerpredigt - Von Aktivisten, einem Wolf und teurem Kaffee

EindrĂŒcke eines Geografen von den Naturschutztagen 2019 am Bodensee

Über Nacht hat es ziemlich abgekühlt, der Kaffee im Pappbecher wärmt meine Hände auch nur noch bedingt. In ein paar Minuten würde ich mich auf den Weg machen. Ziel: Radolfzell am Bodensee. Ein guter Kontakt aus meiner Bachelorzeit in Gießen hat mich darauf aufmerksam gemacht. Mitfahrt mit anderen Studenten im Institutsbus und Unterkunft in einer Ferienwohnung waren dann auch kein Problem mehr.

Mittags um 14:00 Uhr sollte es losgehen, BegruÌˆĂŸung durch Honoratioren. Doch zunächst hatten wir noch 404 Kilometer hinter uns zu bringen. Das sollte noch der leichteste Teil der vier Tage am Bodensse sein.

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SIRI 16,
364 |

JOHN CALE in der Vertie Music Hall

In Berlin passiert es mir manchmal, dass ich längere Zeit nicht mehr an einem bestimmten Ort war und mich dann nicht mehr zurechtfinde, wenn ich dort wieder hinkomme. So ging es mir, als ich kürzlich zu einem Konzert des sogenannten Art- Musikers John Cale nach Friedrichshain fahren wollte. Allein schon von dem Veranstaltungsort hatte ich noch nie gehört, Vertie Hall, geschweige denn eine Ahnung, wie man es ausspricht.

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100 Jahre DADA

Vom Dadaismus zum Surrealismus

Konformer als in unserer Welt, die zugleich einen ausgeprägten Individualismus propagiert, ging es vielleicht nie zu. Skandale scheinen niemanden mehr hinter dem Ofen hervorzulocken. DADA gelang es noch, Skandale zu erzeugen!

Manchmal muss ein Buch nicht dick sein, um eine große Wirkung zu erzielen. Der kleine Band, der es in sich hat, ist zugleich ein wundervoller Band, der Lust macht, sich mit dem Dadaismus und Surrealismus intensiver zu befassen. Das verdanken wir dem Verlag Das Wunderhorn mit dieser herrlichen Ausgabe von Ré Soupaults Essays. Wir treffen auf die kurzen Phasen in der Kunst und in der Literatur, die auch für die heutige Zeit inspirierend wirken könnten, wenn es darum geht, Neues radikal zu denken.

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Red.
362 |

70 Jahre Allgemeine ErklÀrung der Menschenrechte

UN-Resolution 217 A (III)

Heute vor 70 Jahren, am 10.Dezember 1948, wurde die Allgemeine ErklÀrung der Menschenrechte unterzeichnet.

Aus diesem Anlass haben wir einige unserer Autoren gebeten, ein kurzes Statement zum Stellenwert der Menschenrechte zu schreiben. Mit den Statements von Hartmut Buchow, Lukas Dörwald, Jitka Perina, Ulrike Rainer und Milo Rau gratulieren wir der UN-Resolution 217 A zum Geburtstag.

 

 

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Berger, Thomas
361 |

Tunnel des Lebens

Das sÀkulare Gewand eines theologischen Denkmodells

Der 1990 in NeuchĂątel verstorbene schweizerische Schriftsteller Friedrich DĂŒrrenmatt (geboren 1921) hinterließ ein breit gefĂ€chertes Werk: TheaterstĂŒcke, Hörspiele, Romane, ErzĂ€hlungen und Essays. Vor allem einer seiner Texte ist mir in lebhafter Erinnerung geblieben: die ErzĂ€hlung Der Tunnel. Sie erschien erstmals 1952, in der bearbeiteten Fassung 1978.   

Steigen wir in einen Eisenbahnzug nach ZĂŒrich, wie es der vierundzwanzigjĂ€hrige Student der Geschichte an einem Sonntagnachmittag tut. Lassen wir nun etwa zwanzig Minuten Fahrtzeit vergehen, wobei wir uns dessen erfreuen, was zwischen Alpen und Jura vom Fenster aus zu betrachten ist. Nach Verstreichen dieser Frist fĂ€hrt unser voll besetzter Zug gleich nach Burgdorf im Kanton Bern in...

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Brose, Thomas
360 |

Universalisten aller Lager vereinigt Euch!

Wenn Katholiken und Linke miteinander diskutieren

An der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen fand am 13. November 2018 ein GesprĂ€ch zwischen dem Politiker Gregor Gysi und Bischof Gerhard Feige statt. Betitelt war das GesprĂ€ch mit: "Ich hasse nicht zurĂŒck." Eine das GesprĂ€ch leitende Fragen war: Gibt es Möglichkeiten, Konfessions-, Religions- und Weltanschauungsunterschiede zu ĂŒberwinden, um gemeinsam die tiefen GrĂ€ben, die unsere Gesellschaft durchziehen, zu verringern?

Dass die Leipziger Diskussion sich durch PrĂ€gnanz und Schlagfertigkeit auszeichnete, war auch Frank Richter zu verdanken. Der Theologe und BĂŒrgerrechtler, der den christlich-sozialistischen Dialog moderierte und zu einem Trialog erweiterte, trug dazu bei, eine manchmal bedrĂŒckende Gegenwart an den...

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Hoppe, Felicitas
359 |

KÄSE, FREIHEIT UND ANGST

Wir sind keine Bewohner des Elfenbeinturms

ElfenbeintĂŒrme werden im Zusammenhang mit Kunst (und Wissenschaft) immer wieder thematisiert. Im Zusammenhang mit ElfenbeintĂŒrmen geht es um den RealitĂ€tsbezug, - die Weltferne bzw. Weltfremdheit oder die WeltnĂ€he -, von Kunst und KĂŒnstlern. Es geht um Fragen wie die, wofĂŒr Kunst steht und wozu Fiktion ĂŒberhaupt nĂŒtzlich ist. Es geht um die Daseinsberechtigung von Kunst und KĂŒnstlern in einer an Wirtschaft, Nutzen und Effizienz orientierten Welt, in der der Raum fĂŒr Geschichten und ErzĂ€hltes enger wird. Es geht um die Freiheit der Kunst und um die Freiheit von KĂŒnstlern. Wo es um Freiheit geht, geht es immer um alles und - existenzialistisch gesehen - auch um die Angst (vor der Freiheit) und - salopp gesprochen - immer auch um den KĂ€se, den...

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Wolfgang HÖRNER & Tobias ROTH
358 |

>>Ich liebe die Freiheit. Ich will und kann keiner Partei dienen.<<

Möge der Name Verpflichtung sein!

"Manchmal hat man das GefĂŒhl, es sei Zeit: diesmal, Zeit dafĂŒr, auf die Benennung der AfD-nahen Stiftung als "Desiderius Erasmus"-Stiftung zu reagieren. Die Benennung einer AfD-nahen Stiftung nach Erasmus hat kurz ein wenig schockiert und verblĂŒfft und zum Widerspruch herausgefordert, aber beim Weiterdenken zu einer anderen Idee gefĂŒhrt: warum nicht die Gelegenheit beim Schopf packen und einen kleinen Band Erasmus machen. Damit alle nachlesen können, wonach die sich benannt haben: nĂ€mlich nach einem höchst menschenfreundlichen, die Toleranz, den Ausgleich und die HerzensgĂŒte propagierenden Menschen, den Deutschland nicht sonderlich interessierte und der nicht mehr und nicht weniger als WeltbĂŒrger sein wollte.“ Wolfgang Hörner   

Wir von sc...

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UnabhĂ€ngigkeit und Freiheit sind wesentlich fĂŒr uns.

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