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Backes, Martina
78 |

Multikulturalismus

Einzigartig anders. Multikultur in der Werbung

In der Werbung treffen Schwarze und Weiße mal in vielfĂ€ltig multikulturellen, mal in vereinheitlicht globalisierten Welten aufeinander. Was wie ein Widerspruch scheint, passt jedoch zusammen: Das Ideal der universalen Werbe-Welt funktioniert nur, weil die BetrachterInnen von seiner realen Kehrseite wissen. 

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Dörwald, Uwe
76 |

Alles ist Sport - Sport ist Nichts

Kritik zu Midas Dekkers: Der Gesundheitswahn. Vom GlĂŒck des Unsportlichseins.

Laut Midas Dekkers GLAUBEN wir an die Wirkung (=Gesundheit) des Sports, obwohl es keine Beweise, keine vom Sport unabhĂ€ngige Forschung gibt. „Die Heilige Kuh der Sportreligion ist: Sport ist gesund.“ Gesundheit können wir aber allein schon dadurch haben, dass wir wenig Alkohol trinken, nicht zu fettes Essen zu uns nehmen, keine Drogen konsumieren und ab und zu einen Spaziergang in unseren Tagesablauf integrieren. Dies reicht völlig aus, um gesund zu leben, und diese einfachen Verhaltensregeln lassen sich in den Alltag integrieren ohne Sport, der FREI-ZEIT frisst, zu treiben.

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Kaufen*Kaufen*Kaufen

Kaufen - was das Zeug hÀlt!

Das Land ist in einer Krise, das ist ja nun bis zu jedem durchgedrungen. Die
armen Banken haben da einen kleinen Fehler gemacht, aber wir können das
verstehen, jeder hÀtte es genau so gemacht, denn bisher ist es ja noch immer gut
gegangen! Und damit es auch weiter gut geht und der Kapitalismus uns noch ein Weilchen erhalten bleibt, deshalb zeigen wir uns jetzt auch alle ganz solidarisch und werden helfend allem und jedem unter die Arme greifen. Und wie das gehen soll ist schon ausgemachte Sache: Wir kaufen! Schon PrÀsident Bush, der sich auf seinen wohlverdienten Ruhestand einrichten kann, rief als Reaktion auf den 11.ten September sein Volk zu vermehrtem Konsum auf.

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Wernz, Stefanie
72 |

Strukturelle Voraussetzungen fĂŒr Korruption

Eine Fallanalyse am Beispiel des Kölner MĂŒllskandals

"Um den Kern der Macht bildet sich immer und schnell ein Mantel aus Filz."

Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine Diplomarbeit der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, die nicht zuletzt deshalb wichtig ist, weil "Korruption der Prozess (ist), durch welchen die virtĂș des BĂŒrgers untergraben und schließlich zerstört wird“ und gegen die man sich im Sinne von Pulitzer wehren muss; denn: "Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lĂ€cherlich, und frĂŒher oder spĂ€ter wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genĂŒgt nicht - aber es ist das einzige Mittel,...

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Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia
71 |

Weitere Zunahme der NiedriglohnbeschÀftigung

IAQ-Report 2008-01

Auf der einen Seite wird ĂŒber die Zunahme von Armut in unserer Gesellschaft geklagt, auf der anderen Seite werden seit Jahren bei wachsenden Kosten Löhne gedrĂŒckt mit dem Argument, höhere Löhne seien nicht konkurrenzfĂ€hig und wĂŒrden zum Abbau von ArbeitsplĂ€tzen fĂŒhren. Es gilt aber auch: Wer als Arbeitgeber peanuts bezahlt, muss sich nicht wundern, wenn er Affen als Arbeitnehmer hat. Wer also QualitĂ€t will und vor allem wer eine soziale Marktwirtschaft will, muss gegen Niedriglöhne sein; denn Niedriglöhne sind ein Skandal und der Einstieg in die Armut.

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Friedrich, Thomas
69 |

Die Emotion der Geborgenheit

Von der Freiheit konkurrierender Subjekte zum existenziellen Zwang der Konkurrenz. - Was heißt das fĂŒr Designer?

Psychologisch gesehen erwĂ€chst aus der objektiven Zunahme prekĂ€rer Lebenssituationen, verbunden mit den nach wie vor steigenden Forderungen nach FlexibilitĂ€t, bei vielen Menschen das BedĂŒrfnis nach Emotionen wie Geborgenheit, Stille, und Entschleunigung. VerstĂ€rkt werden diese BedĂŒrfnisse dadurch, daß sich durch die Globalisierung der Wirtschaft seit dem Ende der Systemkonkurrenz 1990 das Konkurrenzprinzip erstens im Bereich der Ökonomie erheblich verschĂ€rft hat, und zweitens auf gesellschaftliche Bereiche ausgedehnt wurde, die bisher nicht davon betroffen waren. Zum Beispiel sollen Schulen und Hochschulen vermehrt miteinander konkurrieren. Heute wird Konkurrenz von politischer Seite als gesellschaftliches Allheilmittel gepriesen.

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Dörwald, Uwe
67 |

Wie (manche) BildungstrÀger funktionieren

"Wenn die Sonne der Bildung tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten." (K. Kraus)

Wie arbeiten eigentlich BildungstrĂ€ger, die mit öffentlichen Mitteln bezahlt werden um Menschen mittels Fortbildung neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen? Wie gelingt es ihnen, zwei Herren zu dienen, der Arbeitsagentur und den Teilnehmern und gleichzeitig den nötigen Profit abzuwerfen? Nun, eine allgemein gĂŒltige Antwort gibt es hierzu wohl nicht, aber wer einen Blick durchs SchlĂŒsselloch wagen will, was zumindest bei einigen BildungstrĂ€gern vor sich geht, kann dies jetzt tun.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass sich TrĂ€ger eines “kreativen Einsparungspotentials im Personal- und Sachbereich” bedienen und dabei vor allem auf die mangelnde Kontrolle durch die Arbeitsagentur bauen. “Man kann sich in gewissem Grade sicher fĂŒhlen...

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Kiss, Endre
65 |

Zwischen schriftstellerischer Botschaft und Tabuisierung

Zur Gestaltpoetik von Tibor DĂ©ry

Die Problematik der Tabuisierung in der Gestaltpoetik schafft realisierte InterdisziplinaritÀt. Sie schaltet die Literaturgeschichte, aber auch die Literaturtheorie ohne Schwierigkeiten in die breiteren Kontexte von der Sozialontologie, Anthropologie oder einfach der Soziologie oder Ethnographie ein. Auch die moderne Gesellschaft ist voll von Tabus, die nicht jederzeit wahrgenommen und erlebt werden, denn sie sind in vielen FÀllen hinter der Sozialisation, den nicht mehr hinterfragten sozialen Verhaltensregeln oder der ebenfalls nicht mehr reflektierten sozialen NormalitÀt versteckt. Neben diesen nur selten erlebten und bewusst gemachten Tabus existieren auch offene soziale, sogar politische Verbote. Selbst diese offenen und expliziten...

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
59 |

Vom Satz zurĂŒck zur Höhlenmalerei

Man muss nicht alles wissen, nur wo es steht

Wissen, Erkenntnis und Bildung haben mit Arbeit im Sinne von Aneignung zu tun. Nichts davon fĂ€llt uns einfach so zu. Wenn wir uns nicht darum bemĂŒhen, verflacht unsere Sprache und unser Denken.

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Friedrich, Thomas
57 |

Das Design der Zukunft - Die Zukunft des Designs

Über die Bedeutung von "Design"

Demokratie ist heute weniger durch Verweigerung von unten, wie niedrige Wahlbeteiligungen, gefĂ€hrdet, wie uns Politiker heute weismachen wollen, sondern durch demokratiefeindliche Maßnahmen von oben: Wir haben in dieser Hinsicht tendenziell wieder feudalismusĂ€hnliche VerhĂ€ltnisse. Die StaatsbĂŒrgerdemokratie transformiert tendenziell zur EigentĂŒmerdemokratie.

Das immer hĂ€ufigere Auftreten des Wortes "Motivation" in unterschiedlichen gesellschaftlichen ZusammenhĂ€ngen ist ein indexikalisches Zeichen fĂŒr den immensen Zuwachs an entfremdeter Arbeit.

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Kiss, Endre
55 |

Der soziale Wandel als Politikum

Ideologische Konzepte

Durch unsere alltĂ€gliche Arbeit, ..., durch die ErfĂŒllung unserer bĂŒrgerlichen Pflichten, entsteht Fortschritt und Geschichte, sie ist zwar nicht unabhĂ€ngig von unserem Willen, sie ist aber auch kein Ausfluss unserer freien Entscheidungen.

Emanzipative Gesetzgebung, liberale Ideen, freie Kommunikation, demokratische Progression, diesseitige Kultur, ZurĂŒckdrĂ€ngen der Barbarei und die ewig scheinenden Garantien fĂŒr das Individuum, seine emanzipative Daseinsweise nunmehr jederzeit und ohne WiderstĂ€nde erleben zu können, diese Momente machen das Bewusstsein des zivilisatorischen Höhepunktes aus.

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