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Kiss, Endre
90 |

Quark gab es immer

Moskauer Eis – oder der wohl beste Roman ĂŒber die postkommunistische Transformation

Die Gestalt Klaus Kobes verkörpert die Geschichte einer Lebenswelt. Durch seine Figur wird aber auch eine realistische, philosophische, absurde und letztlich auch ironische Dimension sichtbar -  der Mensch ist doch, was er tut, etwas prosaischer ausgedrĂŒckt: er wird durch seine Arbeit mit seiner kleineren und grösseren Umwelt verknĂŒpft.

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Dörwald, Uwe
89 |

Widrigkeiten des Alltags

Über die zermĂŒrbende Macht von Systemen und Strukturen

Es sind (mitunter) die Strukturen, die (uns) zermĂŒrben. Die Macht liegt in Systemen und Strukturen. Und "umfangreiche Kompendien des Ordnungsrechts sowie Verwaltungsvorschriften sind ihre StĂŒtze und ihr Raster. Macht ĂŒbt aus, wer besagte Instrumente als Mittel nutzen kann, um Verfahrensdruck zu erzeugen und zu erhöhen. Die Erhöhung des Drucks, die sich fĂŒr Mitarbeiter in Institutionen insbesondere durch chronischen Zeitmangel zeigt, ist dabei besonders wichtig. Denn Zeitdruck verhindert systematisch das kritische Nachdenken und eine ausgiebige BeschĂ€ftigung mit einem Thema. Dieser Zeitdruck schleift auch Querköpfe rund und erzieht zur Angleichung, wenn nicht sogar zur Anpassung an das jeweilige System. Offenheit, eine offene Gesellschaft...

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Westerhoff, Nikolas
87 |

KreativitĂ€tsmythen auf dem PrĂŒfstand

Unfug oder KreativitÀt?

Streich zehn Freunde aus Deiner Facebook-Liste und Du bekommt einen „Doppel Whopper“ gratis! Mit diesem Einfall ĂŒberraschte die Fast-Food-Kette Burger King vor einiger Zeit die Social-Network-Community. Was ist diese Idee nun: idiotisch, kindisch, kreativ? Das lĂ€sst sich – vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet – schwer beurteilen.

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
85 |

Achtung! Comic!

Such dir was aus, aber beeil dich! Kindsein in zehn Kapiteln (Texte u. Bilder / Nadia BUDDE)

Dieses schwungvolle Buch im wilden - schrillen  - gelben Pappschuber mit den irrwitzigsten Figuren darauf verrĂ€t schon von außen: hier geht es nicht zimperlich zu, auch nicht unbedingt im landlĂ€ufigen Sinn schön, denn nein, die Figuren sind wirklich nicht das, was man unter MĂ€rchenprinzessinnen und Prinzen versteht.

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Haaf, Leonhard
83 |

Das magische Dreieck der Energietransformation

Neue Technologien, Neue Kultur und politische Gestaltung.

Nur bei BerĂŒcksichtigung aller 3 Elemente kann das Energiesystem schnell genug verĂ€ndert werden, um noch grĂ¶ĂŸere Verwerfungen durch den Klimawandel, durch Ressourcenkriege oder zivilisatorische Katastrophen zu vermeiden.

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Rainer, Ulrike
81 |

Zwischenwahl am 2. November 2010 in den USA

Es geht um die Wurst

Obwohl der PrĂ€sident immerhin weitgreifende VerĂ€nderungen zum Guten durchgesetzt hat, nicht selten gegen schwere Opposition, haben wir es seit Monaten mit einem Vorwahlkampf zu tun, der weder Fakten noch Vernunft gelten lĂ€sst, sondern mit der Verbreitung von irrationaler Furcht und unverfrorenen LĂŒgen arbeitet. Es scheint, dass - wenn man LĂŒgen oft genug wiederholt - sie irgendwann “Wahrheit” werden.

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Kiss, Endre
79 |

Globalisierung und Gesellschaftstheorie

Mögliche Konsequenzen der Globalisierung auf die Theorie der Gesellschaft

1989 publizierte Francis Fukuyama seine auf einen Schlag weltberĂŒhmt gewordene Studie ĂŒber das "Ende der Geschichte". Zu dieser Zeit existierte noch die Sowjetunion als Megastaat. Fukuyama machte hier den ersten Versuch, um jenen historischen Prozess in einen universalgeschichtlichen Rahmen zu stellen, den man seit 1985 als "Glasnost" und spĂ€ter schon als "Perestrojka" kennengelernt hatte.

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Ackermann, Ulrike
77 |

Die individuelle Freiheit

Das kostbarste Gut unserer Zivilisation

Vor gut zwanzig Jahren, 1989, kĂ€mpften die BĂŒrger in Ostmitteleuropa nicht nur fĂŒr BĂŒrgerrechte, sondern auch fĂŒr Eigentumsrechte. Sie wollten politische, wirtschaftliche und individuelle Freiheit, Demokratie und Kapitalismus. Sie wollten die Wahlmöglichkeiten, ihr Leben von eigener Hand zu gestalten und damit ihre bis dahin staatlich enteigneten Biographien zurĂŒckerobern. Von diesem Aufbruch in die Freiheit ist heute nichts mehr zu spĂŒren. Mit der Wirtschaftskrise ist auch die Freiheit in die Krise geraten.

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Rainer, Ulrike
75 |

Ovids Metamorphosen

Griechische Götter und Verwandlungen

Die griechischen Götter sind keinen Deut besser als die Menschen, bloß Verbrecher, die der Strafe entgehen.

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TĂŒrme, PalĂ€ste, Kathedralen

oder eine manchmal langatmige, aber immer lehrreiche Zeitreise durch die Geschichte der Architektur

Ich melde mich erst jetzt wieder, weil ich von einer sehr langen und turbulenten Reise zurĂŒckkehre. Ich habe mit den Zwillingen Iris und Martin eine Zeitreise durch die Geschichte der Architektur gemacht. [...] Nun also geht es durch die archetektonischen SehenswĂŒrdigkeiten. Die Reisenden beginnen bei der Cheops-Pyramide, gelangen dann zum Turm von Babylon, weiter zum Palast von Knossos, dann zur Akropolis, um anschließend das Kolosseum und das Pantheon zu bewundern.

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Rainer, Ulrike
70 |

Obamas Jahresbilanz (Teil 2)

Smarte Frauen, wuchernde Pfunde und schnelle Nonnen mit Flip-Flops

Es muss fĂŒr Obama Tage geben, in denen er sich sowohl mit Sisyphus als auch mit Herkules identifizieren möchte. Stein, Stall oder beides. WĂ€hrend die groß angelegten Reformen wie, z.B. zurzeit die des Bankwesens, ihre Zeit brauchen, wenden wir uns nĂ€her liegenden Dingen zu.

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Böttcher, Wolfgang
68 |

Chancenungleichheit als Herausforderung

Oder: Wie an einem Problem vorbei agiert wird

Dieser Beitrag skizziert ausgewĂ€hlte pĂ€dagogische und bildungspolitische Maßnahmen, von denen man begrĂŒndet eine Reduktion der Chancenungleichheit erwarten kann. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines Bezugsrahmens, den ich als das „ökonomische Programm der Schulreform" bezeichne.

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Die Langerud Kinder

oder eine (scheinbar) unbeschwerte Kindheit

Wer BullerbĂŒ gelesen und geliebt hat, der muss  „Die Langerud Kinder“ genauso lieben. Diese oder Ă€hnliche Aussagen werden sich sicherlich finden lassen, wenn man ĂŒber die Langerudkinder spricht.

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Rainer, Ulrike
64 |

Obamas Jahresbilanz (Teil 1)

Der Hase lÀuft

In seiner Wahlkampfrede (1912) sagte Theodore Roosevelt: ”Hinter der sichtbaren Regierung sitzt auf dem Thron eine unsichtbare Regierung, die dem Volk keine Treue schuldet und keine Verantwortlichkeit anerkennt. Diese unsichtbare Regierung zu vernichten, den gottlosen Bund zwischen korruptem GeschĂ€ft und korrupter Politik zu lösen, das ist die Aufgabe des Staatsmannes.”  Hundert Jahre spĂ€ter hat sich an dieser Herausforderung an den PrĂ€sidenten nichts geĂ€ndert.

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Kiss, Endre
63 |

Ein RevolutionÀr mit Genauigkeit und Seele

Otto Bauer im Dritten Jahrtausend

 

„Nicht die große geologische Katastrophe hat die Welt umgebildet, nein die kleinen Revolutionen, im unmerklichen, nicht einmal mehr mit dem Mikroskop studierbaren Atome, die Ă€ndern die Welt, die erzeugen die Kraft, die sich dann in einem Tage in einer geologischen Katastrophe auslöst. Das Kleine, das Unmerkliche, das wir Kleinarbeit nennen, das ist das wahre RevolutionĂ€re.“

 

Auch Otto Bauer wurde von der zweifachen Aussperrung ĂŒberholt. Einerseits sperrte ihn der 1917 zur Macht kommende Leninismus kurzweg als „nicht-bolschewistisch” aus, wĂ€hrend Richtungen, die zum rechten Lager gehört haben, es nie vergessen haben, dass er nicht nur links, sondern auch noch revolutionĂ€r war. So wirkte sich diese Ausgrenzung gleichzeitig auch als ...

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Grimpel

oder das entschieden andere Leben

Wer heißt schon Grimpel? Und wer weiß nur so ungefĂ€hr, wie alt er ist, weil seine Eltern so vergesslich sind? Von Anfang an wird klar, bei Grimpel geht nicht alles so, wie man sich das als ungefĂ€hr acht- oder neunjĂ€hriger Junge vorstellt. Nein – Grimpel fĂŒhrt ein entschieden anderes Leben.

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Wichterich, Christa
61 |

PrekÀr ist ganz normal

Was im SĂŒden die Regel ist, bleibt im Westen nicht die Ausnahme

Bezahlte Arbeit wird knapp, dafĂŒr hat die Prekarisierung der Arbeitenden Hochkonjunktur. So ungefĂ€hr stellt sich der Wandel auf dem Arbeitsmarkt in den westlichen IndustrielĂ€ndern dar. Doch was neoliberale Politik im Westen erst durchsetzen musste, ist im globalen SĂŒden schon lange ĂŒblich.

Die ungekĂŒrzte Originalfassung des Beitrags ist in der Zeitschrift zwischen Nord und SĂŒd - iz3w 309 (Nov./Dez. 2008) - erschienen.

 

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Hodja

oder der fliegende Teppich der Phantasie

Vorab muss ich etwas ĂŒber das Äußere sagen, denn - das Auge liest mit!

Dies ganz besonders bei der im Fischer Verlag erscheinenden Kinder- und Jugendbuchreihe „Die BĂŒcher mit dem blauen Band“, die Tilman Spreckelsen liebevoll zusammenstellt und welche auch genau so liebevoll aufgemacht ist. Die BĂŒcher, alle in blaues Leinen gebunden und mit einem blauen KapitalbĂ€ndchen versehen, sind ein reiner Augenschmaus, was den Lesegenuss noch erhöht!

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Kiss, Endre
119 |

Über den verbleibenden Geist in den sozialen Systemen

Hegels Strukturierung im Bereiche des objektiven Geistes

Die Erfahrungen der heutigen Stunden der Weltgeschichte wĂŒrden viele auch inhaltlich zur Hegelschen Einstellung missionieren, die aktuellen Erfahrungen der historischen Stunde schaffen eine hermeneutische Situation, in welcher Hegels konsequente GegenĂŒberstellung der abstrakten Reflexion und der konkreten Freiheit mit Notwendigkeit eine sehr starke RĂ€sonanz hervorrufen mĂŒssen.

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