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Rainer, Ulrike
238 |

Life in the United States - 6

Der Geteilte: New Jersey

Wie sieht es mit New Jersey heute aus? - Nehmen wir einfach den Pendlerzug vom westlich gelegenen Morristown fĂŒr ungefĂ€hr eine Stunde Fahrt bis zur Pennsylvania Station in Manhattan. Die Passagiere sind solide Mittelklasse, SchĂŒler von Privatschulen, Professoren, GeschĂ€ftsleute, ab und zu das dunkle Gesicht eines KindermĂ€dchens aus Jamaica oder des GĂ€rtners aus Guatemala. Auch in den folgenden StĂ€dtchen Convent Station, Madison, Chatham und Summit herrschen  EinfamilienhĂ€user vor. In den gepflegten GĂ€rten wachsen Eichen, Ahorn, wilde ApfelbĂ€ume mit ihren zarten FrĂŒhlingsblĂŒten, Buchen, Rhododendren und Azaleen. Im Vorbeifahren kurze Blicke auf alte Villen und GĂŒter aus dem 19. Jahrhundert, die damals von Großindustriellen gebaut wurden und...

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Rainer, Ulrike
237 |

Life in the United States - 5

Der Reiche: Pennsylvania - Vom Reichtum zum RostgĂŒrtel

Die Behandlung, die die Einheimischen von den Einwanderern erfuhren, verlief in all den Kolonien auf Ă€hnlich deprimierende Weise.typo3/#_ftn1 Der uns bereits bekannte Quaker William Penn war die Ausnahme, indem er mit den Indianern verhandelte und Land kaufte, aber seine Nachfahren waren weitaus skrupelloser. Auch als GrĂŒnder Philadelphias, der grĂ¶ĂŸten und reichsten Stadt der Kolonien, trat er schon in Erscheinung.

Gesegnet mit fruchtbarer Erde und BodenschĂ€tzen wurde der Staat wĂ€hrend der Kolonialperiode und bis spĂ€t ins 19. Jahrhunderts beliebtes Ziel der EuropĂ€er. Obwohl ursprĂŒnglich die meisten immer noch aus den angelsĂ€chsischen LĂ€ndern kamen, war anfĂ€nglich die zweitgrĂ¶ĂŸte Gruppe aus dem deutschsprachigen Raum. Sie kamen aus Baden-WĂŒrttemberg,...

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Gloy, Karen
236 |

Albert Camus und das Absurde

Zum hundertsten Geburtstag von A. Camus

Camus, der als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts gilt und der 1957 fĂŒr sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis fĂŒr Literatur erhielt, wĂ€re am 7. November in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.

Das Absurde, die (permanente) Revolte und der Gedanke, dass Sisyphos ein glĂŒcklicher Mensch gewesen sein muss, sind die Schlagworte, die man direkt mit Camus in Verbindung bringt, neben den Fotos, die manchmal an James Dean erinnern.

Dass der Mythos des Sisyphos kein bloßer Kommentar zu Der Fremde, sondern auch heute noch ein Ă€ußerst aktueller Text ist, diesen Gedanken verfolgt die Luzerner Philosophin Karen GLOY in ihrem hier vorliegenden Text:

"Angemessener wÀre es, den Mythos des Sisyphos...

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Dörwald, Uwe
235 |

BRASIL * BRASIL

Betrachtungen zur lateinamerikanischen Literatur

Es kann sein, dass der folgende Text HEUTE, im Herbst 2013, etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Gleichwohl hat mich zumindest eine kritische Leserin des Textes dazu ermuntert, den Text, der einmal als Vortrag gedacht war, anlĂ€ĂŸlich der Frankfurter Buchmesse 2013, die BRASILIEN als Gastland hat, auf schwarz-auf-weiss zu veröffentlichen.

Der Text beschĂ€ftigt sich mit brasilianischer bzw. lateinamerikanischer Literatur, die in den spĂ€ten 1980iger und frĂŒhen 1990iger Jahre ins Deutsche ĂŒbersetzt wurde und bei vielen Lesern eine Art „Rausch“ auslöste. Denn diese Literatur war auf eine bestimmte Art und Weise vital. Und sie beschĂ€ftigt(e) sich mit den großen literarischen Themen wie Liebe, Tod, Gewalt, Macht, GleichgĂŒltigkeit oder...

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
234 |

SOMMER - SONNE - SCHWEDEN

"Ferien auf Saltkrokan"

Was war das fĂŒr ein Sommer, heiß und viel zu kurz. Wer sich diesen Sommer noch etwas verlĂ€ngern möchte, dem empfehle ich das Buch „Ferien auf Saltkrokan“ von Astrid Lindgren. Dieses Buch lĂ€sst einen in einen zweiten Sommer eintauchen , ob abends im Bett oder auf dem Sofa, auf dem Balkon, in der Bahn, wo auch immer, es ist DAS Sommerferienbuch und Astrid Lindgren gelingt es, die Welt der SchĂ€ren zu entfalten; und dies geschieht in ihrem bekannten unnachahmlichen Stil, mit klaren Worten und liebevoller Beschreibung ihrer Charaktere in ihrem beschaulichen Alltag.

Aber natĂŒrlich geht es nicht nur um Sommerferien, es geht um Kinder, Tiere, Eltern, Freundschaft, TrĂ€ume und um das GlĂŒck, wenn ein Traum in ErfĂŒllung gehen darf.

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Rainer, Ulrike
233 |

Life in the United States - 4

Der Erste Staat - Delaware

Man mag sich fragen, warum es nach der errungenen UnabhĂ€ngigkeit so lange dauerte, bis endlich eine allgemeine Verfassung zustande kam. Kaum war man die EnglĂ€nder los, fingen die Streitereien und RivalitĂ€ten zwischen den Staaten wieder an. Jeder zimmerte seine eigene Constitution und verteidigte sie argwöhnisch gegen alle anderen. Man schickte zwar Abgeordnete in die vorĂŒbergehende Hauptstadt New York, doch man gestand ihnen keine Macht zu, denn auch gegen die selbst gewĂ€hlte AutoritĂ€t war das Mißtrauen enorm. Die zentrale Regierung sollte der Kontrolle der Staaten untergeordnet sein, was zur Folge hatte, dass sie ihre Arbeit nicht leisten konnte.

Jetzt war aber dieser neue Staat mit seinen drei Millionen Menschen kaum eine Weltmacht. Das...

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Dimmers, Jan
232 |

VERTIGO

Über das Werk von Montaigne, Shakespeare und Hitchcock

Jede Konfrontation mit einem Kunstwerk ist eine Fahrt mit unbekanntem Zweck und ein blind date zugleich. Damit korrespondieren die ersten drei Worte des Hamlets: Who’s there?typo3/#_ftn1 Im Hamlet wird die Frage Who’s there? beantwortet mit dem Gebot: Stand and unfold Yourself. Das ist die Grundstruktur des unterschwelligen ZwiegesprĂ€ches zwischen Autor und Publikum und des SelbstgesprĂ€ches in den Werken der Autoren, die ich bespreche.

Hat das Kunstwerk eine Seele? Blöde Frage? Nicht ganz und gar! Das Konzept Seele oder Innenwelt ist vielumfassend und breitgefĂ€chert. Man hat das religiöse Konzept der untersterblichen Seele. Es gibt aber auch die Idee des virtuellen Innenraums, wo die Interessen der modernen Ästhetik, Neurologie und Philosophie öfters...

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Hahl, Michael
231 |

Sankt-Florian-Prinzip

Killerformel gegen BĂŒrgerbeteiligung?

Wer von einem "Sankt-Florian-Prinzip" spricht, unterstellt anderen Menschen das Bewusstsein, irgendwelchen VerĂ€nderungen zwar grundsĂ€tzlich zuzustimmen, sie aber nicht vor der eigenen HaustĂŒr zulassen zu wollen. Falls jemand tatsĂ€chlich nach dem allzu eigennĂŒtzigen Motto "Heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus, zĂŒnd' andre an ..." urteilen wĂŒrde, mĂŒsste man ihm natĂŒrlich ethisch verwerfliches Handeln ankreiden, denn es wĂ€re – wenn auch fraglos sehr „menschlich“ - gesellschaftlich nicht respektabel, einen potenziellen Schaden, um sich selbst zu schĂŒtzen, anderen an den Hals zu hĂ€ngen.

Aktuell scheint es sich jedoch einzubĂŒrgern, mit der Wortkeule „Sankt-Florian-Prinzip“ nicht allein eine sozial bedenkliche not-in-my-backyard-Position,...

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Hoppe, Felicitas
230 |

Wie lobt man richtig?

Relecture eines strapazierten Klassikers

Willkommen und Abschied - mit diesem lyrischen Titel von Goethe verabschiedet sich schwarz-auf-weiss  von der BĂŒchnerpreistrĂ€gerin 2012, Felicitas Hoppe, die in dieser Woche Staffel und Kranz an ihre Nachfolgerin, die soeben frisch gekĂŒrte in Stuttgart geborene und gleichfalls in Berlin lebende Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff weitergegeben hat: Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Der Preis geht damit, bis jetzt einmalig in der Geschichte der Deutschen Akademie, zweimal in Folge an eine Frau.

In dem hier erstmals veröffentlichten Text, einem Vortrag zum Thema WIE LOBT MAN RICHTIG, den Felicitas Hoppe im April anlĂ€sslich von BĂŒchners zweihundertstem Geburtstag auf Einladung der Justus Liebig UniversitĂ€t Gießen hielt, wo auch BĂŒchner studierte,...

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Nachtwey, Oliver
229 |

Abstiegsgesellschaft

Die Krise, die haben die anderen.

"In Europa liegt die Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, in Deutschland gibt es so wenige Arbeitslose wie seit 20 Jahren nicht mehr. Und: Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hatten so viele Menschen Arbeit.

Auf eine zynische Art und Weise ist das genau das Problem. Denn hinter den schönen Zahlen verbirgt sich ein fundamentaler Wandel der Gesellschaft. Aus der Aufstiegsgesellschaft der alten Bundesrepublik ist eine Abstiegsgesellschaft geworden."

Wir publizieren den Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Autors und der freitag, wo der Text zuerst und in 2012 publiziert wurde.

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Raulwing, Jutta
228 |

Berliner Kolumne: Arm aber sexy - 1

Laib und Seele

"Berlin ist arm, aber sexy" - dieser berĂŒhmte Ausspruch stammt vom Berliner BĂŒrgermeister Klaus Wowereit (Quelle: Interview mit Focus Money, November 2003).

Die HARTZ-"Reformen" begannen 2003 und HARTZ IV trat zu Beginn des Jahres 2005 in Kraft. Als Teil der Agenda 2010 wurden die Arbeitsmarktreformen umgesetzt.

FĂŒr die von den Hartz-"Reformen" Betroffenen, deren Qualifikationen entwertet wurden, weil jede nicht sittenwidrige Arbeit zumutbar ist, und die sich als gut ausgebildete FachkrĂ€fte von Fallmanagern Worte wie AkademikermĂŒll anhören und gefallen lassen mĂŒssen, stellen sich natĂŒrlich auch vielfĂ€ltige Fragen in Bezug auf den Slogan "ARM ABER SEXY". Wie sexy darf man aussehen, wenn man arm ist?

Diesen Fragen geht Jutta Raulwing in...

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Hoppe, Felicitas
226 |

Und weil sie nicht gestorben sind ...

"Das MĂ€rchen ist die reinste Gegenwart."

ErzĂ€hl mir doch keine MĂ€rchen! Denn wer MĂ€rchen erzĂ€hlt, ist nostalgisch, auf alte Zeiten aus, die nur die besseren waren, weil es sie sowieso niemals gab, auf verlĂ€ssliche Ordnungen, ĂŒberkommene Hierarchien, auf die Hand der Prinzessin, auf die Kutsche des Königs, auf Zauberspruch und Magie und auf den Wunsch nach dem guten Ende, mit anderen Worten: Auf Wirklichkeitsflucht.

   In Wahrheit verhĂ€lt es sich aber anders. Zweihundert Jahre nach Erscheinen der Kinder- und HausmĂ€rchen der BrĂŒder Grimm macht das Wiederlesen deutlich, dass hier so gut wie gar nichts in Ordnung ist, von Romantik zu schweigen. Denn wer MĂ€rchen erzĂ€hlt, erzĂ€hlt, gegenlĂ€ufiger Meinung zum Trotz, keine MĂ€rchen, sondern die Wahrheit.

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Der Text von...

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Rainer, Ulrike
225 |

Life in the United States - 3

Wir zahlen keine Steuern, wenn wir nicht mitreden dĂŒrfen!

AnfÀnglich deutete nichts darauf hin, dass die Bewohner der dreizehn Kolonien sich je auf irgendetwas einigen könnten. Sie waren ein zÀnkisches Volk, das nichts lieber tat, als einander vor Gericht zu schleppen und sich in religiösen Pamphleten, des wahren Glaubens unfÀhig, zu beschimpfen. [...] Aber wenn man nicht gerade stritt, baute man Bibliotheken, widmete sich der Verbesserung der Landwirtschaft und des Strafgesetzes, versuchte öffentliche Trunkenheit auszumerzen und Immigranten zu helfen.

Hier sehen wir bereits die Tendenz, sich selbst, den Nachbarn und am besten gleich die ganze Welt bessern zu wollen, die sich bis heute hĂ€lt und Außenstehende (manchmal) nervt.

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Schulte, Christoph
223 |

1913 - 2013

Ein Blick in die Geschichte und auf die Gegenwart

Ausgehend von dem neuen Buch - "1913 - Der Sommer des Jahrhunderts" - des Journalisten und Kunsthistorikers Florian Illies befasst sich Christoph Schulte in seinem Text mit PhÀnomenen unserer Zeit wie zum Beispiel dem durch die neuen Medien, SMS und Twitter bedingten "Aktionismus-Rhythmus der Gesellschaft".

Schultes Text ist eine Aufforderung, sich nicht nur angesichts von Beschleunigung und fehlender Work-Life-Balance ĂŒber unsere Zeit Gedanken zu machen. Er geht der Frage nach, was uns - auch im RĂŒckblick auf 1913 - heute Sorgen machen sollte. Und er macht bewußt, dass ein Blick zurĂŒck, ein Blick in die Geschichte wichtig ist fĂŒr unser Leben und unsere Zeit, die zuweilen weder fĂŒr Reflexion noch fĂŒr Kontemplation etwas ĂŒbrig zu haben...

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Rainer, Ulrike
222 |

Life in the United States - 2

Auf diesen unseren gebeugten RĂŒcken: zum Reichtum und Wohlstand einer Nation

Sklaverei ist unabÀnderlich mit der Geschichte der Vereinigten Staaten verbunden. Historiker haben ganze Arbeit geleistet, um von unterschiedlichsten Gesichtspunkten aus diese immerhin fast 300 Jahre anhaltende Institution zu erforschen.

Im Anfang war der Sklavenhandel fest in portugiesischer und spanischer Hand. Er begann 1501, als die ersten Afrikaner in Santo Domingo ankamen, um auf den Zuckerplantagen zu schuften. Doch England ließ nicht lange auf sich warten, denn schon 1562 konnte John Hawkins mit seiner menschlichen Fracht hohen Gewinn verbuchen. Zwischen 1500 bis 1550 verschleppten die EuropĂ€er ungefĂ€hr 2000 Afrikaner pro Jahr, eine Zahl, die sich in den folgenden fĂŒnfzig Jahren verdoppelte. Die Nachfrage nahm zu, und um 1700 waren...

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Kiss, Endre
220 |

Globalisation und Globalisationstheorie in der Philosophie der Gegenwart

In diesem Beitrag geht es um die Globalisierung und die Theorie der Globalisierung. Es geht um die Frage, wie eine solche Globalisierungstheorie aussehen kann.

Es geht auch darum, dass angesichts neuer geschichtlicher Gegebenheiten wie der Globalisierung Theorien und "ganze methodologische Richtungen und Familien (...) ihre GlaubwĂŒrdigkeit auf einen Schlag einbĂŒssen (können), auch wenn sie einzeln ĂŒberhaupt nicht zur Verantwortung gezogen werden können, wĂ€hrend auf der anderen Seite bisher unerprobte, marginale oder sogar fĂŒr zweifelhaft gehaltene AnsĂ€tze ins Zentrum des methodologischen Interesses rĂŒcken können."

Sicher ist aber, dass es einer philosophischen Theorie der Globalisierung bedarf, die beides umfasst - die ökonomischen wie...

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Gloy, Karen
218 |

Gross National Happiness

Drei Aussagen mit Verfassungsstatus zum GLÜCK.

  • „The State shall strive to promote those circumstances that will enable the successful pursuit of Gross National Happiness.”
  • „The Pursuit of Happiness“
  • „Das Ziel der Gesellschaft ist das allgemeine GlĂŒck.“

GlĂŒcksvorstellungen und GlĂŒcksinterpretationen sind je nach Kultur unterschiedlich. Nicht nur im Augenblick der ökonomischen Krise, in der man z.B. in Spanien schon von einer verlorenen Generation spricht, lohnt es sich zu schauen, ob materieller Wohlstand ausreicht, um glĂŒcklich zu sein.

Vergleicht man das Modell in BHUTAN mit unserem Gesellschaftskonzept stehen sich, verkĂŒrzt und in Schlagworten gesagt, Einfachheit und Raffgier sowie WertschĂ€tzung des Geistigen und Priorisierung des...

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Rainer, Ulrike
217 |

Life in the United States - 1

Wie alles anfing

In unserer neuen Reihe "Life in the United States", die wir heute beginnen, schreibt Ulrike RAINER ĂŒber die Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Redaktion von schwarz-auf-weiss freut sich, diese Reihe publizieren zu können. Vielleicht trÀgt die Reihe zum VerstÀndnis unterschiedlicher kultureller Gegebenheiten bei.

Es wird um die Geschichte des Landes und einzelner Staaten gehen und auch um das alltÀgliche Leben sowie (nicht nur) zwischen den Zeilen um MentalitÀten und MentalitÀtsunterschiede.

Im ersten Teil geht es um die Besiedlung des Landes: "Im Anfang waren es Mythen, was sonst. Im Westen lag das Land der Seligen, der Garten der Hesperiden, Atlantis, Tir-na-Og (Irisch: das Land der ewigen Jugend), die sieben StÀdte Antillias. Dabei...

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Rainer-Dimmers-Gramlich-Bode
215 |

Es lebe der Negerkönig und der Schrecken der Meere!

Halten wir unsere Kinder fĂŒr dumm oder wo liegt Taka-Tuka-Land?

Neger- oder SĂŒdseekönig?

In die Diskussion um die sprachliche Bereinigung von KinderbĂŒchern möchten wir uns mit einem kleinen Beitrag einmischen und einbringen.

Wir haben bei einigen „unserer“ Autoren und bei einigen Lesern unserer Internetseite nachgefragt, was von den Änderungen in KinderbĂŒchern zu halten ist. In diesem Beitrag bringen wir die ersten bei uns eingetroffenen Stimmen von: Ulrike Rainer (Professorin fĂŒr Germanistik u. Vergleichende Literaturwissenschaft am Dartmouth College), Jan Dimmers (Lehrer, Amsterdam), Jule Gramlich (BuchhĂ€ndlerin, Dossenheim) und JĂŒrgen Bode (Ethnologe und Lehrer, Heidelberg)

Wir freuen uns natĂŒrlich ĂŒber weitere Meinungen und Stellungnahmen zum Thema und zur Diskussion, die wir an dieser Stelle...

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Dörwald, Uwe
214 |

Von der Kolonie zu WWW.COM

KONGO – Mehr als ein journalistischer Blick auf ein faszinierendes Land

Ich bin weder Afrika- noch Kongo-Experte. Dennoch kann ich das umfangreiche Buch „KONGO – Eine Geschichte“ des in BrĂŒgge geborenen Journalisten David Van Reybrouck nur empfehlen.

Warum? Nun, man lernt viel ĂŒber schlechte Politik, Nepotismus und Korruption. Man bekommt ein GespĂŒr dafĂŒr, was es bedeutet in einer korrupten Gesellschaft leben zu mĂŒssen. Man lernt ebensoviel ĂŒber gut recherchierten Journalismus und auf harte Fakten gestĂŒtzte Geschichtsschreibung. Schon diese Punkte sollten uns auf die LektĂŒre neugierig machen.

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Status: Soziophobikerin

- Glosse -

Mit einer Diagnose lebt es sich doch gleich viel angenehmer, denn das etwas mit mir nicht so richtig stimmen kann, den Verdacht hege ich schon eine ganze Weile.

Dass ich mich unter den Soziophobikern wieder finden wĂŒrde, hĂ€tte ich allerdings nicht vermutet, zumal ich mich beruflich lange mit Angststörungen befasst habe und schon dort auf die Soziophobie gestoßen bin und nie auf die Idee gekommen wĂ€re, dass ich selbst mit dieser Angststörung zu tun haben wĂŒrde.

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