Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erkl├Ąren Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gew├Ąhrleisten.

Dar├╝ber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen ├╝ber das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Suche:

HURM, Gerd
245 |

Die Rhetorik des Details

Barthes, Brecht und die epochale Fotoausstellung >>The Family of Man<<

In unserem Beitrag 214 haben wir die Ausstellung The Family of Man in Luxemburg vorgestellt. In dem hier ko-publizierten Beitrag von Gerd Hurm (Amerikanistik / Universit├Ąt Trier) wird anhand eines Teils der Rezeptiongeschichte noch einmal der Stellenwert und die herausragende Bedeutung der von Edward Steichen initiierten Ausstellung, die um die Welt ging, deutlich.

Wir danken dem Autor und dem Wissenschaftlichen Verlag Trier f├╝r die freundliche Genehmigung, den Beitrag auf schwarz-auf-weiss publizieren zu k├Ânnen.

[Weiterlesen]
Rainer, Ulrike
244 |

Life in the United States - 10

Maryland: Zwischen Nord und S├╝d

Der zehnte Beitrag zu unserer Reihe Life in the United States besch├Ąftigt sich mit Maryland, dem Staat zwischen Nord und S├╝d. Sichtbar wird in dem Beitrag von Ulrike Rainer, dass Geschichte immer gegenw├Ąrtig ist. Insbesondere betrifft dies den gesellschaftlichen Umgang mit Einwanderern. In dieser Hinsicht hat der Beitrag auch einen Bezug zu unserer Gegenwart.

[Weiterlesen]
D├Ârwald, Uwe
243 |

ALTE MEISTER IN ROTTERDAM

van Bosch tot Bruegel

Noch bis Mitte Januar 2016 findet in Rotterdam, im Museum Boijmans Van Beuningen, die Ausstellung From Bosch to Bruegel - Uncovering Everday Life statt. Diese Ausstellung ist in doppelter Hinsicht bemerkenswert, einerseits weil die Alten Meister schon an sich sehenswert sind und andererseits weil einige der in Rotterdam gezeigten Gem├Ąlde Leihgaben aus Br├╝ssel (Museum der sch├Ânen K├╝nste), Paris (Louvre) und aus Madrid (Prado) sind, die Zusammenstellung der in der Ausstellung versammelten Gem├Ąlde also einzigartig ist. - van BOSCH tot BRUEGEL ist also in jeder Hinsicht empfehlenswert.

[Weiterlesen]
Red.
242 |

#GRUNDRAUSCHEN

Der Apparat der sozialen Medien und der Massenmedien l├Ąuft und er h├Ąlt zum "Nulldenken" (A. Glucksmann) an. Das Grundrauschen, ein Wort, das uns in den letzten Tagen h├Ąufiger begegnete, ist eine kleine Darstellung wert, mit einem Null-Text, der Dringlichkeit vorgaukelt und die narzi├čtische Tendenz des sozialen Mediums facebook in einer Momentaufnahme zeigt. Aufgereiht zu einem Textblock zeigen einzelne Postings in ihrem unverbundenen Nebeneinander das Grundauschen auf dem Rummelplatz der Kommunikation: Der Welttoilettentag steht neben dem Welttag der Philosophie und ein antikes Epos ist in 15 Minuten zu haben.

[Weiterlesen]
241 |

FAMILY OF MAN

SCHLOSS CLERVAUX in Luxemburg - ein HIDDEN CHAMPION der Museumslandschaft

Gelegenheiten muss man beim Schopfe packen.

Anke Reitz, die H├╝terin der fotografischen Sammlung The Family of Man f├╝hrte uns - Felicitas Hoppe (Schriftstellerin), Gerd Hurm (Amerikanistik Professor aus Trier), der sich stark f├╝r die Sammlung engagiert, und mich - in der vergangenen Woche durch die historische Foto-Ausstellung Family of Man, die prominent, wenn auch etwas abseits von den gro├čen Kunst-Metropolen, im Schloss von Clervaux (Luxemburg) eine Bleibe auf Dauer gefunden hat.

Der Besuch der Ausstellung (Weltdokumentenerbe der UNESCO) mit ihren fast 500 (schwarz/wei├č) Fotografien ist nicht nur f├╝r uns von schwarz-auf-weiss ein Muss, sondern f├╝r jeden, der sich mit der Fotografie und ihrer Geschichte besch├Ąftigt.

Einige Worte und...

[Weiterlesen]
D├Ârwald, Lukas
227 |

Hei├č, kalt, sandig, eisig, riesig

Ein Blick auf die W├╝sten dieser Welt

"Die gr├Â├čte Sehensw├╝rdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an!" schrieb der Schriftsteller Kurt Tucholsky. Der Fotograf und Geograph Michael Martin kommt dieser Aufforderung seit ├╝ber 30 Jahren nach und liefert nun mit seinem neuen Bildband "Planet W├╝ste" einen faszinierenden Blick auf die W├╝sten dieser Welt.

[Weiterlesen]
Jana M├╝ller (Fotos) und Felicitas Hoppe (Text)
224 |

3668Ilfpetrow: Ein Kleinplanet reist weiter (4)

Letzte Lieferung

Die k├╝rzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade.

In diesem Sinne h├Ątte der Weg unserer die USA bereisenden K├╝nstlergruppe zwischen Boston und New York auch k├╝rzer sein k├Ânnen. K├╝nstler aber ben├Âtigen Erfahrungen und Eindr├╝cke, um etwas gestalten zu k├Ânnen. So entstand auf den Spuren des russischen Journalisten-Duos Ilf und Petrow die Idee, die historische Route nachzureisen.

Hier nun der letzte Stand der Reise - kurz vor Kirch und Turm.

[Weiterlesen]

Ein Ort der Stille

Der JAPANISCHE GARTEN in Kaiserslautern

Wenn man sich auch nur ein wenig f├╝r Gartenkultur interessiert, dann ist ein Besuch in diesem Garten ein MUSS! Der Garten besticht durch einen alten Baumbestand und das formgebende minimalistische Konzept japanischer G├Ąrten: ZEN-Garten und Teehaus laden ein zur Besinnung.

[Weiterlesen]
D├Ârwald, Lukas
219 |

Wie Enten hausen

Elvis Ducksley l├Ąsst es schnattern

Wer Gequake, Gewatschel und Geschnatter mag und wer wissen will, was die ENTE f├╝r die Welt bedeutet, dem sei der Besuch der DUCKOMENTA im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim w├Ąrmstens empfohlen.

Auf geht's ! Quak !

[Weiterlesen]
Jana M├╝ller und Felicitas Hoppe
216 |

3668Ilfpetrow: Ein Kleinplanet reist weiter (3)

OVER THE HILL

Die als Kleinplanet Reisenden haben uns ein UPDATE ihrer USA-Reise geschickt.

Erfahren Sie mehr ├╝ber den Kilometerstand und die Stationen der Reise. Diesmal mit wunderbaren Fotos der K├╝nstlerinJana M├╝ller, deren Arbeiten und Webseite wir an dieser Stelle empfehlen wollen.

[Weiterlesen]
213 |

Ein Fest f├╝r das Auge

Farbe, Form und Licht. Ein Atelierbesuch bei Katharina Worring

Kunst ist sch├Ân, macht aber viel Arbeit. Kunst regt zum Denken an. Kunst bereichert unser Leben. Kunst bringt Farbe ins Sein. Kunst entfaltet ihre Wirkung im Auge des Betrachters. Kunst ist abstrakt, figurativ, konkret, realistisch und vieles andere mehr wurde schon ├╝ber Kunst gesagt.

Wir wollen hier nicht (er)kl├Ąren, was Kunst ist. Wir wollen kurz eine Malerin vorstellen, die uns beeindruckt (hat) und der wir mehr Bekanntheit w├╝nschen.

[Weiterlesen]
Felicitas Hoppe und Uwe D├Ârwald
211 |

3668Ilfpetrow: Ein Kleinplanet reist weiter (2)

HOPPE meets GRETZKY

This is the road and we are still on it: 3668 IlfPetrow ist inzwischen von Boston nach Kanada weitergereist und, nach einem Stop in Montreal, in Brantford (Ontario) bei Hoppes Traumschwiegervater Walter Gretzky gelandet ...

Erfahren Sie mehr ├╝ber die reale Reise in Texten und Bildern.

[Weiterlesen]
Neudeck, Rupert
209 |

Wie Politik und Wirtschaft das Klima anheizen, Natur vernichten und Armut produzieren

"Aus kontrolliertem Raubbau"

Zu Beginn des Buches sagt die Autorin, wie verlogen die Bilanz in Sachen ÔÇ×NachhaltigkeitsexzellenzÔÇť aussieht. ÔÇ×Zwischen 2004 und 2012 hat Deutschland den Transport von Waren mit dem Flugzeug, dem klimasch├Ądlichsten Fortbewegungsmittel, um mehr als 50 Prozent gesteigert. Der Export der deutschen Industrie ist zwischen 2007 bis 2013 auf 43 (von 35) Prozent gestiegen, parallel dazu nat├╝rlich der CO2 Aussto├č. Die neue Zauberformel hei├če ÔÇ×Green EconomyÔÇť. Die Idee wurde geboren, ÔÇ×Wachstum und Naturverbrauch mit Hilfe neuer Technologien zu entkoppelnÔÇť.

Das Buch zeigt, wie diese Formen der neuen technologischen Versuchungen alle gescheitert sind und scheitern werden. 

[Weiterlesen]
Hoppe, Felicitas
206 |

3668 Ilfpetrow: Ein Kleinplanet geht online

Imperien schauen sich an: Das eingeschossige Amerika

schwarz-auf-weiss begleitet in den n├Ąchsten Wochen eine nicht allt├Ągliche Reise durch die USA mit Texten und Bildern. 

┬╗3668 IlfPetrow┬ź hei├čt ein geheimnisvoller, von der sowjetischen Astronomin Ljudmila Georgijewna Karatschkina entdeckter Kleinplanet, getauft auf die Namen des Schriftstellerduos Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, die Mitte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, auf dem H├Âhepunkt des stalinistischen Terrors und der Great Depression, im Auftrag der Prawda vier Monate lang die USA bereisten. Unter dem Titel ┬╗Das eingeschossige Amerika┬ź haben die beiden Satiriker einen faszinierenden Reisebericht in Wort und Bild verfasst.

80 Jahre sp├Ąter tritt die Schriftstellerin Felicitas Hoppe, zusammen mit den bildenden K├╝nstlern Alexej...

[Weiterlesen]
Hoppe-D├Ârwald, Dorothea
203 |

Sch├Ân vermessen oder Die Gnade der fr├╝hen Geburt

Selfies und Apps

Alles, was nicht gemessen wird, ist nicht. Das Sch├Âne an den Zahlen ist ihre Objektivierbarkeit. Bei den Soziologen hei├čt dieses Ph├Ąnomen Objektivierungs-Suggestion. Es wird der Eindruck erweckt, dass die numerische Darstellung einen h├Âheren Wahrheitsgehalt hat, also verl├Ąsslicher ist als das, was wir wahrnehmen, empfinden und f├╝hlen, ohne daraus ableitbare Daten generieren zu k├Ânnen. Au├čerdem erzeugt dieser Blick auf die eigenen Daten eine Distanz zum eigenen K├Ârper. Alles geht in eine distanzierte Selbstbetrachtung ├╝ber, garniert durch eine umfangreiche Sammlung von Selfies, die die visuelle Kontrollinstanz zu den Daten darstellt.

Wozu findet diese Selbstoptimierung ├╝berhaupt statt? Wir wissen, dass der Mensch den Vergleich zu seinen...

[Weiterlesen]
Brose, Thomas
201 |

Im Leben geht mancher Schuss daneben

"Der Freisch├╝tz" am Erfurter Dom als Pl├Ądoyer f├╝r "Fehlerfreundlichkeit"

Sommer ist Festspielzeit. Bayreuth mit Wagner oder Salzburg mit Mozart sind die gro├čen Highlights.

Doch auch kleinere Festspielorte haben sommerliche Unterhaltung zu bieten. So wie Leuk mit der kurzweiligen Operette "Die Zirkusprinzessin" oder die Nibelungenstadt Worms mit dem St├╝ck "Gemetzel". Neben dem Unterhaltungswert der Festspiele spielt nat├╝rlich die touristische Vermarktung eine gro├če Rolle. Manchmal fragt sich der geneigte Zuschauer, ob das Beiprogramm wichtiger ist als das St├╝ck selbst. In jedem Fall sind die Kulissen sehenswert: egal ob es sich um die Burg in Leuk, den Dom in Worms oder den Dom in Erfurt handelt.

Eine Auff├╝hrung der Oper "Der Freisch├╝tz" von Carl Maria von Weber nimmt Thomas Brose zum Anlass, sich ├╝ber die Zerb...

[Weiterlesen]
D├Ârwald, Uwe
199 |

Klimawandel global

Die Kohle muss im Boden bleiben

Am 7. August 2015 ver├Âffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters einen Beitrag zum Thema Klimawandel mit dem Titel ÔÇ×The reality of global warming: WeÔÇÖre all frogs in a pot of slowly boiling waterÔÇť. Darin finden sich Fakten wie zum Beispiel die bis jetzt messbare Erw├Ąrmung, der langfristige Trend der Temperaturentwicklung an Land und ├╝ber dem Wasser sowie eine Statistik ├╝ber die w├Ąrmsten Jahre seit 1880. Roz Pidcock stellt in seinem Beitrag fest ÔÇ×itÔÇÖs clear that as temperature rises, so do the risksÔÇť und er kommt zu dem Schluss: ÔÇ×The science is solid enough that whatever we choose, we canÔÇÖt tell future generations that we didnÔÇÖt know the risks (of global warming).ÔÇť

In der gleichen Woche, in der Reuters seinen Artikel publizierte, war der...

[Weiterlesen]

Die Durchsichtigen

Lebensk├╝nstler in Luanda

Phantastisch - tr├Ąumerisch - ironisch und poetisch zugleich.

So pr├Ąsentiert sich Ondjakis Roman Die Durchsichtigen, der dem europ├Ąischen Leser durch die Beschreibung des Lebens in Luanda ein St├╝ck von Afrika zeigt.

Satellitenst├Ądte und Hochhaussiedlungen pr├Ągen ma├čgeblich das Bild von Luanda. Die Bewohner der Stadt und der vertikalen Armensiedlungen haben mit den Widrigkeiten des Alltags zu k├Ąmpfen und teilen ihre Sorgen und N├Âte.

[Weiterlesen]
D├Ârwald, Uwe
197 |

STAHL UND KUNST

Zeitgen├Âssische Kunst in einem Industriedenkmal

Industriekultur hat ihren ganz eigenen Charme. Auch den der Worte; denn was Hund, Fuchs und Ofensau im Kontext eines H├╝ttenwerks bedeuten, wei├č heute kaum noch jemand. ...

Eines dieser gro├čen und rostigen Industriedenkm├Ąler der Stahlindustrie, die V├Âlklinger H├╝tte, ist Unesco Weltkulturerbe und richtet seit 2011 alle zwei Jahre auf dem Gel├Ąnde der H├╝tte die UrbanArt Biennale aus. Kunst und Industriedenkmal verbinden sich an der Saar zu einem einmaligen Ensemble, das zu einem Besuch des H├╝ttenwerks und zu einer Kunstentdeckungsreise einl├Ądt.

 

[Weiterlesen]
D├Ârwald, Uwe
196 |

Ein Lob des Handwerks

Warum Manufakturen wichtig sind

Es ist sicher m├Âglich, ohne Hingabe durchs Leben zu kommen. Ob ein Leben ohne Hingabe und ohne Leidenschaft f├╝r eine Sache am Ende aber gl├╝cklich macht, bleibt zumindest fraglich.

Der Bereich des Handwerks, der Manufakturen, die spezielle Produkte herstellen k├Ânnen, ist einer, in dem Hingabe und Leidenschaft noch einen Wert darstellen. Diese Manufakturen, in denen bedingungslos Qualit├Ąt vor Quantit├Ąt geht, zu f├Ârdern, kann eine lohnenswerte und erf├╝llende Aufgabe f├╝r Unternehmer sein.

[Weiterlesen]
Rainer, Ulrike
194 |

Life in the United States - 9

Massachusetts: Der Rebellische

Wir wissen bereits, welche wichtige Rolle Massachusetts im Revolutionskrieg spielte. Die ber├╝hmt-ber├╝chtigte Boston Tea Party war erst der Anfang. Ihre 180 Teilnehmer w├╝rden heute manche als Hooligans bezeichnen, denn zwei Drittel von ihnen waren unter zwanzig Jahren und nicht unbedingt an gr├Â├čeren politischen Zusammenh├Ąngen interessiert.  Die Verkleidung einiger als Indianer war nicht dazu gedacht, den Eingeborenen die Tat in die Schuhe zu schieben, sondern diente dem Selbstschutz. Das Zerst├Âren von Tee fiel unter die Rubrik Hochverrat und darauf stand die Todesstrafe. Zwei der Anf├╝hrer, John Adams und sein Cousin Samuel Adams, sind uns schon bekannt. John Adams, sp├Ąter der zweite Pr├Ąsident der vereinigten Kolonien, war zusammen mit John...

[Weiterlesen]
D├Ârwald, Uwe
195 |

Statt eines Nachrufs auf G├╝nter Grass

Die wirkm├Ąchtige Stimme Oskar Matzeraths aus der BLECHTROMMEL, die Kochrezepte aus dem BUTT, manche politischen Statements und Einw├╝rfe, einige Gedichte und ausgew├Ąhlte Stiche werden sicher in Erinnerung bleiben.

Statt eines Nachrufs auf einen gro├čen Erz├Ąhler bringen wir drei alte Rezensionen, die u.a. in der RHEINPFALZ publiziert wurden.

G├╝nter Grass war f├╝r mich als Sch├╝ler ein Ausl├Âser, mich ├╝berhaupt mit so etwas wie Literatur zu befassen.

 

[Weiterlesen]

Die heilige Jungfrau vom Nil kann keine Wunder

Ein Guckloch in afrikanische Geschichte

Von Anfang an durchzieht den Roman, wie eine unheilvolle Ahnung, die Geschichte Ruandas, die sich nicht ablegen l├Ąsst, die sich nicht heilen l├Ąsst, die nicht zur Ruhe kommen will und die f├╝r Au├čenstehende vielleicht auch niemals verst├Ąndlich wird.

 

 

[Weiterlesen]
Brose, Thomas
192 |

G├╝nter de Bruyn

Im Spannungsfeld von Literatur, Macht und Wahrheit

Warum im Jahr 2015 ein Beitrag zu G├╝nter de Bruyn? Das kann man sich fragen. Die Antwort scheint einfach. G├╝nter de Bruyn stellt wichtige Fragen, die auch heute Geltung haben.

- Wie reagiert man auf politische Heilsversprechen, die es immer geben wird?

- Welche Denkverbote halten uns (auch heute) von Reformen ab?

- Wie gegenw├Ąrtig sind autorit├Ąr vorgepr├Ągte Charaktere (in der Gesellschaft, in Institutionen, in Firmen, etc.), die mit Gesten der Machtanbetung und Untertanen-Mentalit├Ąt auf Machtstrukturen reagieren?

Thomas BROSE macht am Beispiel G├╝nter de Bruyns klar, das Spannungsfeld aus Literatur, Macht und Wahrheit ist immer eines der Gegenwart.

[Weiterlesen]
SCHROM, Michael
191 |

Die schwarze Taube ├╝ber Paris

"Unterwerfung" - eine politische Fiktion

>>Am selben Tag, an dem das Buch in Paris vorgestellt wurde, ermordeten Dschihadisten viele Redakteure und Karikaturisten von "Charlie Hebdo". Houellebecq selbst steht unter Polizeischutz. Der vom Autor stets bestrittene Vorwurf, "Unterwerfung" sei ein islamophobes Werk, ist nicht haltbar.

Es gibt keine gottesl├Ąsterlichen Passagen, keinen Satz ├╝ber Mohammed, daf├╝r umso mehr kritische Anfragen an die s├Ąkulare laizistische Gesellschaft des Westens hinsichtlich ihres Umgangs mit dem kulturellen und christlichen Europa.<<

Wir danken Michael SCHROM und der Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART f├╝r die Abdruckgenehmigung. Der hier publizierte Text ist im Original erscheinen in:

Nr.7/2015, Freiburg i.Br., www.christ-in-der-gegenwart.de

 

[Weiterlesen]
D├Ârwald, Uwe
190 |

FOTOS VOM KRIEG

>>AT WAR<< - Fotos von Anja Niedringhaus im Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern

Fotografien spielen in unserer bildorientierten und von Bildern besessenen Welt eine immer gr├Â├čere Rolle. Auf der einen Seite zurecht, weil unsere Erinnerung Bilder braucht, damit sie nicht blass bleibt; auf der anderen Seite ist ein Bild f├╝r sich allein nicht immer aussagekr├Ąftig. Erst der Text, der das Foto in einen zeitlichen und r├Ąumlichen Zusammenhang stellt, erschlie├čt den Kontext des Augenblicks.

Mit Fotografien kann man besch├Ânigen und l├╝gen und man kann darstellen und zeigen, was ist. Bilder erz├Ąhlen Geschichten.

[Weiterlesen]
Redaktion
189 |

Mission Statement

Anschl├Ąge wie auf "Charlie Hebdo" haben das Ziel, einen freien Geist und die Toleranz zu vernichten sowie Angst zu sch├╝ren. Wir wollen und werden unser Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit nicht aufgeben.

Deshalb stehen wir f├╝r die Freiheit des Wortes und des Publizierens ein.

Wir unterst├╝tzen die Kampagne zur Pressefreiheit der Zeitschriftenverleger sowie die Solidarit├Ątsaktion "Wir sind Charlie" des B├Ârsenvereins des Deutschen Buchhandels.

[Weiterlesen]
Brose, Thomas
188 |

METROPOLIS als Dokument der Moderne

├ťber Glaube, Gesellschaft und Gro├čstadtleben

Metropolis, der ber├╝hmteste aller deutschen Filme, ist ein einzigartiges Dokument der Moderne. Er inszeniert eine Zukunftswelt, bezieht sich im Kern jedoch auf die j├╝disch-christliche Tradition und zeigt dabei, dass sich das Schicksal urbaner Ballungsr├Ąume und Agglomerationen nicht zuletzt im ethisch-religi├Âsen Bereich entscheidet. In den Megacitys von heute und morgen geht es ums Ganze.

Wie ein Magnet hat der Film Metropolis die geistigen Energien einer ganzen Epoche an sich gezogen, miteinander reagieren lassen und dabei die Vision einer gewaltigen Megalopolis hervorgebracht. In ihr ragen Wolkenkratzer gen Himmel, Flugzeuge kreisen ├╝ber der City, Autos durchfluten die Stra├čen, Hochbahnen schl├Ąngeln sich ├╝ber gewagte...

[Weiterlesen]