Texte

Dörwald, Uwe
198 | 13.05.2015

STAHL UND KUNST

Zeitgenössische Kunst in einem Industriedenkmal

Industriekultur hat ihren ganz eigenen Charme. Auch den der Worte; denn was Hund, Fuchs und Ofensau im Kontext eines Hüttenwerks bedeuten, weiß heute kaum noch jemand. ... Eines dieser großen... [mehr]
Dörwald, Uwe
197 | 05.05.2015

Ein Lob des Handwerks

Warum Manufakturen wichtig sind

Es ist sicher möglich, ohne Hingabe durchs Leben zu kommen. Ob ein Leben ohne Hingabe und ohne Leidenschaft für eine Sache am Ende aber glücklich macht, bleibt zumindest fraglich. Der Bereich des... [mehr]
Rainer, Ulrike
196 | 20.04.2015

Life in the United States - 9

Massachusetts: Der Rebellische

Wir wissen bereits, welche wichtige Rolle Massachusetts im Revolutionskrieg spielte. Die berühmt-berüchtigte Boston Tea Party war erst der Anfang. Ihre 180 Teilnehmer würden heute manche als... [mehr]
Dörwald, Uwe
195 | 07.04.2015

Statt eines Nachrufs auf Günter Grass

Die wirkmächtige Stimme Oskar Matzeraths aus der BLECHTROMMEL, die Kochrezepte aus dem BUTT, manche politischen Statements und Einwürfe, einige Gedichte und ausgewählte Stiche werden sicher in... [mehr]
Hoppe-Dörwald, Dorothea
193 | 07.04.2015

Die heilige Jungfrau vom Nil kann keine Wunder

Ein Guckloch in afrikanische Geschichte

Von Anfang an durchzieht den Roman, wie eine unheilvolle Ahnung, die Geschichte Ruandas, die sich nicht ablegen lässt, die sich nicht heilen lässt, die nicht zur Ruhe kommen will und die für... [mehr]
Brose, Thomas
192 | 27.03.2015

Günter de Bruyn

Im Spannungsfeld von Literatur, Macht und Wahrheit

Warum im Jahr 2015 ein Beitrag zu Günter de Bruyn? Das kann man sich fragen. Die Antwort scheint einfach. Günter de Bruyn stellt wichtige Fragen, die auch heute Geltung haben. - Wie reagiert man auf... [mehr]
SCHROM, Michael
191 | 23.02.2015

Die schwarze Taube über Paris

"Unterwerfung" - eine politische Fiktion

>>Am selben Tag, an dem das Buch in Paris vorgestellt wurde, ermordeten Dschihadisten viele Redakteure und Karikaturisten von "Charlie Hebdo". Houellebecq selbst steht unter... [mehr]
Dörwald, Uwe
190 | 11.02.2015

FOTOS VOM KRIEG

>>AT WAR

Fotografien spielen in unserer bildorientierten und von Bildern besessenen Welt eine immer größere Rolle. Auf der einen Seite zurecht, weil unsere Erinnerung Bilder braucht, damit sie nicht blass... [mehr]
Redaktion
189 | 10.02.2015

Mission Statement

Anschläge wie auf "Charlie Hebdo" haben das Ziel, einen freien Geist und die Toleranz zu vernichten sowie Angst zu schüren. Wir wollen und werden unser Recht auf Meinungs- und... [mehr]
BROSE, Thomas
188 | 22.01.2015

METROPOLIS als Dokument der Moderne

Über Glaube, Gesellschaft und Großstadtleben

Metropolis, der berühmteste aller deutschen Filme, ist ein einzigartiges Dokument der Moderne. Er inszeniert eine Zukunftswelt, bezieht sich im Kern jedoch auf die jüdisch-christliche Tradition und... [mehr]
Dörwald, Uwe
187 | 26.11.2014

Digitalien wird überbewertet

Besprechung zu Valentin Groebner: Wissenschaftssprache digital.

"... diejenigen, die frei sind, reden nicht davon. Die machen einfach ihr Zeug." Mit diesem Statement endet das Buch von Valentin Groebner, der sich als Historiker und damit aus einer... [mehr]
Rainer, Ulrike
186 | 11.10.2014

Life in the United States - 8

Connecticut - der erfinderische Staat

Vielleicht ist es das extrem launische Wetter, das für den sprichwörtlichen Erfindergeist der Connecticut Yankees verantwortlich ist, wie schon Mark Twain feststellte. Wir haben es auf alle Fälle... [mehr]
Dimmers, Jan
185 | 21.09.2014

Auf der Suche nach der verlorenen Unschuld

Über DER FALL von Albert Camus

"Als Mitarbeiter aus den Niederlanden schreibe ich jetzt über DER FALL von Albert Camus. Der Grund dafür ist, dass das Buch in Amsterdam spielt. Ich wohne dort seit 42 Jahren. Im Buch wird... [mehr]
Hoppe-Dörwald, Dorothea
184 | 14.09.2014

WEIT VOM STAMM

Wenn Kinder ganz anders als ihre Eltern sind

In WEIT VOM STAMM befasst sich Solomon in zehn Kapiteln ausführlich mit zehn unterschiedlichen Formen der Andersartigkeit von Kindern und damit, wie Familien mit dieser zurecht... [mehr]
Hoppe, Felicitas
183 | 17.08.2014

Vergissmeinnicht

Vom Bleiben und Verschwinden im digitalen Zeitalter

„Ich bin dann mal weg!“ Davon träumt im Sommer kurzfristig jeder. Aber auch der Sommer hält längst nicht mehr, was er verspricht. Sommerpause, Sommerfrische, Sommerhäuser und Sommergäste – das alles... [mehr]
Rainer, Ulrike
182 | 10.06.2014

Life in the United States - 7

Imperium des Südens: Georgia

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart versuchte man mit ziemlichem Erfolg, den Staat, in dem die Landwirtschaft vorherrschte, zu modernisieren. Die Häfen Savannah und... [mehr]
HOPPE, Felicitas
181 | 19.04.2014

The German Tragic

Über Rattenfänger, Helden und Heilige

Am 13.03.2014 hielt Felicitas HOPPE am GOETHE-INSTITUT in BOSTON die Keynote Address zum Auftakt der Konferenz "Tragedy and the Tragic in German Literature, Art, and... [mehr]
Schulte, Christoph
180 | 23.02.2014

Die Lehrmeisterin

Was ergibt sich für uns heute aus den Erfahrungen der Geschichte(n)?

Christoph Schulte geht der Frage nach, ob und wie wir aus den Erfahrungen der Geschichte lernen (können). Nutzen uns Vergleiche mit früher überhaupt, um heute verantwortlich handeln zu können? Gibt... [mehr]
Egert, Andreas
179 | 04.01.2014

Von der Historie des aphoristischen Denkens

Zur Gattungsproblematik des Aphorismus

Der Aphorismus als [...] Stiefkind der literarischen Gattungen, als ästhetischer Wider-Spruch, gerät [...] immer weiter unter die Räder einer fortschreitenden intellektuellen Bankrotterklärung, bei... [mehr]
Rainer, Ulrike
178 | 22.12.2013

Life in the United States - 6

Der Geteilte: New Jersey

Wie sieht es mit New Jersey heute aus? - Nehmen wir einfach den Pendlerzug vom westlich gelegenen Morristown für ungefähr eine Stunde Fahrt bis zur Pennsylvania Station in Manhattan. Die Passagiere... [mehr]
RAINER, Ulrike
177 | 07.12.2013

Life in the United States - 5

Der Reiche: Pennsylvania - Vom Reichtum zum Rostgürtel

Die Behandlung, die die Einheimischen von den Einwanderern erfuhren, verlief in all den Kolonien auf ähnlich deprimierende Weise. Der uns bereits bekannte Quaker William Penn war die Ausnahme, indem... [mehr]
Gloy, Karen
176 | 11.11.2013

Albert Camus und das Absurde

Zum hundertsten Geburtstag von A. Camus

Camus, der als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts gilt und der 1957 für sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur erhielt, wäre am... [mehr]
Dörwald, Uwe
175 | 06.10.2013

BRASIL * BRASIL

Betrachtungen zur lateinamerikanischen Literatur

Es kann sein, dass der folgende Text HEUTE, im Herbst 2013, etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Gleichwohl hat mich zumindest eine kritische Leserin des Textes dazu ermuntert, den Text, der... [mehr]
Hoppe-Dörwald, Dorothea
174 | 23.09.2013

SOMMER - SONNE - SCHWEDEN

"Ferien auf Saltkrokan"

Was war das für ein Sommer, heiß und viel zu kurz. Wer sich diesen Sommer noch etwas verlängern möchte, dem empfehle ich das Buch „Ferien auf Saltkrokan“ von Astrid Lindgren. Dieses Buch lässt einen... [mehr]
Rainer, Ulrike
173 | 27.08.2013

Life in the United States - 4

Der Erste Staat - Delaware

Man mag sich fragen, warum es nach der errungenen Unabhängigkeit so lange dauerte, bis endlich eine allgemeine Verfassung zustande kam. Kaum war man die Engländer los, fingen die Streitereien und... [mehr]
Dimmers, Jan
172 | 21.07.2013

VERTIGO

Über das Werk von Montaigne, Shakespeare und Hitchcock

Jede Konfrontation mit einem Kunstwerk ist eine Fahrt mit unbekanntem Zweck und ein blind date zugleich. Damit korrespondieren die ersten drei Worte des Hamlets: Who’s there? Im Hamlet wird die Frage... [mehr]
Hahl, Michael
171 | 15.07.2013

Sankt-Florian-Prinzip

Killerformel gegen Bürgerbeteiligung?

Wer von einem "Sankt-Florian-Prinzip" spricht, unterstellt anderen Menschen das Bewusstsein, irgendwelchen Veränderungen zwar grundsätzlich zuzustimmen, sie aber nicht vor der eigenen... [mehr]
Hoppe, Felicitas
170 | 08.06.2013

Wie lobt man richtig?

Relecture eines strapazierten Klassikers

Willkommen und Abschied - mit diesem lyrischen Titel von Goethe verabschiedet sich schwarz-auf-weiss  von der Büchnerpreisträgerin 2012, Felicitas Hoppe, die in dieser Woche Staffel und Kranz an... [mehr]
Nachtwey, Oliver
169 | 29.05.2013

Abstiegsgesellschaft

Die Krise, die haben die anderen.

"In Europa liegt die Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, in Deutschland gibt es so wenige Arbeitslose wie seit 20 Jahren nicht mehr. Und: Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hatten so... [mehr]
Raulwing, Jutta
168 | 27.05.2013

Berliner Kolumne: Arm aber sexy - 1

Laib und Seele

"Berlin ist arm, aber sexy" - dieser berühmte Ausspruch stammt vom Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit (Quelle: Interview mit Focus Money, November 2003). Die HARTZ-"Reformen"... [mehr]