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Widrigkeiten des Alltags

├ťber die zerm├╝rbende Macht von Systemen und Strukturen

Es sind (mitunter) die Strukturen, die (uns) zerm├╝rben. Die Macht liegt in Systemen und Strukturen. Und "umfangreiche Kompendien des Ordnungsrechts sowie Verwaltungsvorschriften sind ihre St├╝tze und ihr Raster. Macht ├╝bt aus, wer besagte Instrumente als Mittel nutzen kann, um Verfahrensdruck zu erzeugen und zu erh├Âhen. Die Erh├Âhung des Drucks, die sich f├╝r Mitarbeiter in Institutionen insbesondere durch chronischen Zeitmangel zeigt, ist dabei besonders wichtig. Denn Zeitdruck verhindert systematisch das kritische Nachdenken und eine ausgiebige Besch├Ąftigung mit einem Thema. Dieser Zeitdruck schleift auch Querk├Âpfe rund und erzieht zur Angleichung, wenn nicht sogar zur Anpassung an das jeweilige System. Offenheit, eine offene Gesellschaft gar, in dem Sinne, dass Transparenz herrschen w├╝rde ├╝ber Vorg├Ąnge, Beschl├╝sse, Strukturen ist oder scheint nicht gew├╝nscht. Man rechnet in Institutionen offensichtlich damit, dass, da der B├╝rger eh eine Scheu vor ihnen hat, nicht so genau hingesehen bzw. kontrolliert wird. Auf diese Art und Weise k├Ânnen ├Âffentliche Institutionen Dinge, zu denen sie eigentlich per Gesetz verpflichtet sind, f├╝r sich umgehen bzw. nicht ganz so genau nehmen. [...]"

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