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Einbaum und Schreibtisch

KulturĂŒberschreitende Philosophie als Spiegel und Erkenntnis von Gesellschaften und Kulturen

Es gibt Autoren deren BĂŒcher einen Leser ein Leben lang begleiten. Zu diesen Autoren gehört fĂŒr mich die Philosophin Karen Gloy. Ihr neues Buch „KulturĂŒberschreitende Philosophie“, wie auch die Forschungsreisen, die zum Buch gefĂŒhrt haben, ist geprĂ€gt durch die wissenschaftlichen Tugenden Neugierde und Forschergeist und wird ergĂ€nzt durch eine gute Portion Abenteuerlust, wie die Autorin selber in einem der Filme sagt, die dem Buch als DVD beigelegt sind.

Karen Gloy richtet ihren nach Erkenntnis suchenden und forschenden Blick auf weitgehend unbekannte Kulturen, indigene Völker und Ethnien und öffnet damit gleichzeitig unseren Blick auf die Welt und damit quasi nebenbei und als RĂŒckkopplung den Blick auf unsere eigene Kultur, Zivilisation und Gesellschaft. Ihr Interesse an der Ferne und am Fremden und Exotischen lĂ€ĂŸt sie, begleitet von Helga Lustenberger, der das dem Buch beiliegende Filmmaterial zu verdanken ist, zu Reisen und Expeditionen auf verschiedenen Kontinenten aufbrechen. Diese Forschungsreisen fĂŒhren zum Kennenlernen und SchĂ€tzen der unterschiedlichen Kulturen, ihrer Menschen, Sitten und GebrĂ€uche, ihrer Denk- und Verhaltensmuster. FĂŒr die am Projekt einer interkulturellen Philosophie interessierten Philosophin bereichern die uns fremden Kulturen auch unsere Welt. Die Autorin ist sich gewiss, dass „die Begegnung mit der kulturellen Vielfalt“ sie gelehrt hat, „daß unsere westliche Denkrichtung nicht die einzige ist, die Anspruch auf Anerkennung erheben kann gerade in einer Zeit zunehmender Globalisierung und Uniformierung.“

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