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Das Lachen in Shakespeares >>Ein Sommernachtstraum<<

In diesem Texte ├╝ber Lachen und Humor habe ich Inspiration in einer Zeit gesucht, in der Humor ins Zentrum der Aufmerksamkeit gezogen wurde. Das war an der Grenze des sp├Ąten Mittelalters und der Renaissance. Die Wurzeln der Moderne stammen aus dieser Zeit und in diesem Zusammenhang nenne ich die Namen von Erasmus, Rabelais, Montaigne, Cervantes und Shakespeare. Die vier genannten Autoren r├╝ckten auf ├Ąhnliche Weise und aus gleichen Gr├╝nden das Lachen in den Mittelpunkt wie Shakespeare.  

Zuerst spreche ich ├╝ber das Lachen und auch ├╝ber das L├Ącherliche als gesellschaftliches Ph├Ąnomen. Dann lasse ich Theorien dar├╝ber Revue passieren und versuche diese auf die Werke von Shakespeare anzuwenden. Zur weiteren Konkretisierung hole ich dies n├Ąher an den letzten Akt des Mittsommernachtstraums heran. Dieses Fragment habe ich gew├Ąhlt, weil hierauf haarscharf Freuds sp├Ątere Aussage ├╝ber den Humor anwendbar ist: SiehÔÇÖ her, das ist nun die Welt, die so gef├Ąhrlich aussieht. Ein Kinderspiel, gerade gut, einen Scherz dar├╝ber zu machen.  

Und noch etwas: Humor, Torheit und Verr├╝cktheit kreieren im Theater eine eigenst├Ąndige Wirklichkeit. Der unumg├Ąngliche Wahrheitsbeweis daf├╝r ist, dass unter dem Druck der Puritaner das Theater Shakespeares 1644 schlie├čen musste und danach abgerissen wurde. - Das wiederum verweist uns auf die Gegenwart. Da werden in manchen L├Ąndern Leute, die ├╝ber die Aktualit├Ąt etwas Lustiges zu sagen haben, wenn sie ├╝berhaupt noch ihres Lebens sicher sind, einfach mundtot gemacht.

 

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