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KÄSE, FREIHEIT UND ANGST

Wir sind keine Bewohner des Elfenbeinturms

Felicitas Hoppe (Sommer 2018) / (c) Uwe D├Ârwald

Elfenbeint├╝rme werden im Zusammenhang mit Kunst (und Wissenschaft) immer wieder thematisiert. Im Zusammenhang mit Elfenbeint├╝rmen geht es um den Realit├Ątsbezug, - die Weltferne bzw. Weltfremdheit oder die Weltn├Ąhe -, von Kunst und K├╝nstlern. Es geht um Fragen wie die, wof├╝r Kunst steht und wozu Fiktion ├╝berhaupt n├╝tzlich ist. Es geht um die Daseinsberechtigung von Kunst und K├╝nstlern in einer an Wirtschaft, Nutzen und Effizienz orientierten Welt, in der der Raum f├╝r Geschichten und Erz├Ąhltes enger wird. Es geht um die Freiheit der Kunst und um die Freiheit von K├╝nstlern. Wo es um Freiheit geht, geht es immer um alles und - existenzialistisch gesehen - auch um die Angst (vor der Freiheit) und - salopp gesprochen - immer auch um den K├Ąse, den alle zum Leben brauchen.    

1972 proklamierte Peter Handke: Ich bin ein Bewohner des Elfenbeinturms. Am 9. November 2018 er├Âffnete Felicitas Hoppe die BuchBasel. Der Untertitel ihrer Rede lautet: Wir sind keine Bewohner des Elfenbeinturms. - Die NZZ brachte in den vergangenen Tagen eine gek├╝rzte Fassung dieser Rede. Hier kann man jetzt die ungek├╝rzte Fassung lesen.

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