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Helga Schubert und der Bachmann-Preis, meine Gro├čtante Hanna und ich

Bachmannpreis / Symbolbild

Als ich unter den Autoren und Autorinnen, die beim diesj├Ąhrigen Bachmann-Wettbewerb lesen w├╝rden, auch Helga Schubert fand, war ich ├╝berrascht. Nicht nur, weil die Autorin mittlerweile 80 Jahre alt ist, sondern vor allem deshalb, weil ich von ihr bereits in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts erste Texte gelesen hatte. Die Autorin geh├Ârte zu den drei Helgas, Helga K├Ânigsdorf, Helga Sch├╝tz und sie, die ich damals neben Christa Wolf, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander gern las, weil sie st├Ąrker ├╝ber die weibliche als die m├Ąnnliche Seite der Welt schrieben. Die interessierte mich damals mehr, entsprach auch eher meiner eigenen Befindlichkeit in der DDR.

Jahrzehnte hatte ich nichts mehr von Helga Schubert geh├Ârt oder gelesen. Jetzt las ich, dass sie 1980 schon einmal zum Bachmann-Wettbewerb eingeladen war, ihre Teilnahme aber an der nicht bewilligten Ausreise aus der DDR scheiterte. Damals wurde sie von G├╝nter Kunert, diesmal von Insa Wilke eingeladen, und beide Einladungen sprechen sehr f├╝r die Autorin.

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