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88 | 15.04.2011

Neoliberalismus und Postmoderne

Die Symmetrie von Neopositivismus/Neoliberalismus und Postmoderne als Herausforderung für neue Ansätze in der Wissenssoziologie


Was aber in der Allgemeinheit noch problemlos ausschauen kann, erweist sich auf der Ebene der Einzelheiten, aber auch auf derselben des methodischen Vergleichens als problematisch, wenn nicht gerade als extrem. In der ganzen philosophischen Tradition lassen sich nämlich diese beiden symmetrischen Neuregelungen als Phänomen in dieser Form nicht ausweisen. Diese an die klassischen Ideologien erinnernde Suggestion der einzig richtigen Verfahrensweise, der Wille, die eigene Begriffskonstitution nicht in der Richtung der möglichen kommunikativen Diskursbildung voranzutreiben, vielmehr jegliche andere mögliche Begriffskonstitution zu marginalisieren, wenn eben nicht intellektuell zu kriminalisieren, kann in der gesamten philosophischen Tradition für weitgehend unbekannt und präzedenzlos gelten.

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