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324 | 05.09.2018

Georg Lukács´ Neubegründung des Marxismus

Von Hartmanns zu Lukács’ Ontologie


Der Positivismus galt Lukács’, allgemein formuliert, in allen Perioden als ein verachteter Gegner, - als ein seichtes Denken der Bourgeoisie -, sowohl der lebensphilosophische als auch der marxistische Lukács dachte so.   

Der Neopositivismus dürfte Lukács als eine Fleischwerdung all jener Tendenzen vorgekommen sein, die in seinen Augen in Kant und im klassischen Positivismus nicht akzeptabel waren, insbesondere der Überdimensionierung der Erkenntnistheorie zuungunsten einer sich auf die Realität richtenden philosophischen Einstellung.    

In der Gegenüberstellung des Neupositivismus und des in vielem verspäteten Spätstalinismus dürfte Lukács in der sich öffnenden Welt und in der immer freieren philosophischen Kommunikation klar geworden sein, dass in diesem Wettbewerb der Neupositivismus siegen wird. Dies war nicht nur der Grund seiner Kritik an dieser Philosophie, sondern auch der Grund für die Ausarbeitung der neuen Ontologie.

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