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Grimpel

oder das entschieden andere Leben

Wer heißt schon Grimpel? Und wer weiß nur so ungefĂ€hr, wie alt er ist, weil seine Eltern so vergesslich sind? Von Anfang an wird klar, bei Grimpel geht nicht alles so, wie man sich das als ungefĂ€hr acht- oder neunjĂ€hriger Junge vorstellt. Nein – Grimpel fĂŒhrt ein entschieden anderes Leben.

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Hodja

oder der fliegende Teppich der Phantasie

Vorab muss ich etwas ĂŒber das Äußere sagen, denn - das Auge liest mit!

Dies ganz besonders bei der im Fischer Verlag erscheinenden Kinder- und Jugendbuchreihe „Die BĂŒcher mit dem blauen Band“, die Tilman Spreckelsen liebevoll zusammenstellt und welche auch genau so liebevoll aufgemacht ist. Die BĂŒcher, alle in blaues Leinen gebunden und mit einem blauen KapitalbĂ€ndchen versehen, sind ein reiner Augenschmaus, was den Lesegenuss noch erhöht!

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
118 |

Schneller ist besser!

Zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz - Turbulenzen zum Jahresende

Noch immer scheint vermeintliche Rettung fĂŒr desaströse ZustĂ€nde in der Beschleunigung zu liegen. Allein die Tatsache, dass Menschen von einem zu hohen Tempo krank werden, reicht nicht aus, um die Bremse zu ziehen. Auch die BĂŒcherberge zur Entschleunigung der Beschleunigungswelle können nicht wirken, da ja niemand mehr die Zeit hat, ĂŒberhaupt noch ein ganzes Buch zu lesen. Aber das macht nichts, wir setzen weiter auf Beschleunigung, ein Wort in dem scheinbar so etwas wie Hoffnung mitschwingt. Es wird alles schneller besser werden. Daher setzen wir ja auch so hoffnungsfroh auf das Wachstumsbeschleunigungsgesetz.

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Rainer, Ulrike
117 |

Die Odyssee

Eine wunderbare Geschichte

Also fangen wir beim Anfang an, z.B., Homers Odyssee. Ich kann den Text zwar nicht auswendig, doch ich kenne ihn sehr gut, weil ich ihn in den letzten Jahren öfter unterrichtet habe, in den verschiedensten Übersetzungen. Trotzdem hat die Geschichte des vielgeplagten Manns der wunderlichsten Abenteuer nichts von ihrem Zauber verloren. Abenteuer- und Heimkehrergeschichten gibt es jede Menge, beschwerliche Reisen und kluge Helden, die sich am Ende behaupten, auch.

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Der Projektpendler

Über den Charakter von Projekten

Ein Charakteristikum in der aktuellen Arbeitssituation ist der Projektcharakter, der den neuen TĂ€tigkeiten anhaftet. Hier handelt es sich immer um Arbeit auf Zeit, aber an einem Projekt mitzuarbeiten suggeriert, an etwas Großem und Innovativem beteiligt zu sein. Und es lĂ€sst die Hoffnung entstehen, dass aus dem Projekt etwas unentbehrlich Wichtiges generiert wird. Angeschoben werden Projekte oft aufgrund politischer Interessen. Auf diese Weise können unverbindliche Testballons starten.

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Dörwald, Uwe
76 |

Alles ist Sport - Sport ist Nichts

Kritik zu Midas Dekkers: Der Gesundheitswahn. Vom GlĂŒck des Unsportlichseins.

Laut Midas Dekkers GLAUBEN wir an die Wirkung (=Gesundheit) des Sports, obwohl es keine Beweise, keine vom Sport unabhĂ€ngige Forschung gibt. „Die Heilige Kuh der Sportreligion ist: Sport ist gesund.“ Gesundheit können wir aber allein schon dadurch haben, dass wir wenig Alkohol trinken, nicht zu fettes Essen zu uns nehmen, keine Drogen konsumieren und ab und zu einen Spaziergang in unseren Tagesablauf integrieren. Dies reicht völlig aus, um gesund zu leben, und diese einfachen Verhaltensregeln lassen sich in den Alltag integrieren ohne Sport, der FREI-ZEIT frisst, zu treiben.

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Kaufen*Kaufen*Kaufen

Kaufen - was das Zeug hÀlt!

Das Land ist in einer Krise, das ist ja nun bis zu jedem durchgedrungen. Die
armen Banken haben da einen kleinen Fehler gemacht, aber wir können das
verstehen, jeder hÀtte es genau so gemacht, denn bisher ist es ja noch immer gut
gegangen! Und damit es auch weiter gut geht und der Kapitalismus uns noch ein Weilchen erhalten bleibt, deshalb zeigen wir uns jetzt auch alle ganz solidarisch und werden helfend allem und jedem unter die Arme greifen. Und wie das gehen soll ist schon ausgemachte Sache: Wir kaufen! Schon PrÀsident Bush, der sich auf seinen wohlverdienten Ruhestand einrichten kann, rief als Reaktion auf den 11.ten September sein Volk zu vermehrtem Konsum auf.

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
59 |

Vom Satz zurĂŒck zur Höhlenmalerei

Man muss nicht alles wissen, nur wo es steht

Wissen, Erkenntnis und Bildung haben mit Arbeit im Sinne von Aneignung zu tun. Nichts davon fĂ€llt uns einfach so zu. Wenn wir uns nicht darum bemĂŒhen, verflacht unsere Sprache und unser Denken.

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Kuhmist

Ein vertrÀumter Blick aus dem Zeitfenster im Sommer 2006

Kuhmist hat es unlĂ€ngst geschafft, eine kleine Spalte in der „ZEIT“ zu fĂŒllen und das BĂŒchlein von Herrn Frankfurt hat das seine auf der Bildungs-Ebene dazu getan, dass der Begriff salonfĂ€hig geworden ist.

Kuhmist ist ein Synonym fĂŒr unsere Zeit, in der die Menschen Zeitfenster öffnen, schließen, zeitnahe Lösungen suchen, aber wenn diese sich nicht finden lassen, dann ist das nicht so schlimm, das nĂ€chste Zeitfenster öffnet sich sicherlich bald wieder ganz von selbst, das Problem muss nur richtig kommuniziert werden.

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MĂŒller, Albrecht
35 |

Die ReformlĂŒge

40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren.

Das Buch widerspricht der Hauptthese der öffentlichen Debatte um Reformen und der immer wieder verbreiteten Hoffnung, mit der Auflösung des sogenannten Reformstaus und mit Strukturreformen könne die wirtschaftliche Belebung und der wirtschaftliche Wiederaufstieg unseres Landes erreicht werden. Der Autor hĂ€lt dies fĂŒr eine fixe Idee, der die Mehrheit unserer Eliten und der Mainstream der MeinungsfĂŒhrer in Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft inzwischen verfallen sind.

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Elektronisches Lernen 2

e-learning - Ein Selbstversuch

Kein Schulhaus - keine Klingel - kein Pausenhof.

DafĂŒr ein PC, eine angekĂŒndigte Uhrzeit, nun ist es soweit, mein Kurs wird ab 12.00Uhr frei geschaltet sein. Aber vorab habe ich mich angemeldet, meine AnmeldebestĂ€tigung erhalten, eine Rechnung erhalten und ein Passwort und eine Kennnummer. Alles natĂŒrlich per Computer. ...

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Elektronisches Lernen

Lernen per e-learning

In aller Munde ist es, das neue Zauberwort, das unser Lernverhalten, unsere LernfÀhigkeit, unsere Lernmotivation, unsere Lernerfahrungen, unsere Lernmöglichkeiten, unser lebenslÀngliches Lernen optimieren, vereinfachen, kompensieren, erleichtern, flexibilisieren und maximieren wird: e-Learning!

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Dörwald, Uwe
9 |

Karen Gloy - Das VerstÀndnis der Natur. (Bd.1)

Die Geschichte des wissenschaftlichen Denkens

Was den Markt an philosophischen BĂŒchern betrifft, die fĂŒr ein grĂ¶ĂŸeres als das einschlĂ€gige Fachpublikum geschrieben sind, so gibt es auf der einen Seite solche, die die Philosophie populĂ€rwissenschaftlich darstellen und dadurch wichtige Themen simplifizieren oder verkĂŒrzen und auf der anderen Seite der Skala sind solche zu finden, die in einer zu akademisch gehaltenen Sprache verfaßt sind, als daß sie komplizierte, aber wichtige Sachverhalte einem grĂ¶ĂŸeren interessierten Publikum zugĂ€nglich machen wĂŒrden. Selten also ist der GlĂŒcksfall eines philosophischen Buches, das sich sprachlich zwischen diesen beiden Extremen bewegt und ein Thema anschlĂ€gt, das fĂŒr ein grĂ¶ĂŸeres Publikum von vitalem Interesse ist. Ein solcher GlĂŒcksfall ist Karen...

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Dörwald, Uwe
1 |

Panajotis Kondylis

PlĂ€doyer fĂŒr die NĂŒchternheit in der Politik

Panajotis Kondylis gehört zu einer - zumindest in unseren Breiten und Zeiten - rar gewordenen Spezies. Er gehört nicht zu jenen, die um jeden Preis auf Publicity aus sind und der als Privatgelehrter in Heidelberg und Athen lebt und sich in der Zwischenzeit einen Namen gemacht hat.

In seinem neuesten Buch zum Thema "planetarische Politik nach dem Kalten Krieg", das wie "Der Niedergang der bĂŒrgerlichen Denk- und Lebensformen" und "Macht und Entscheidung" ohne die sonst ĂŒblichen Attribute des philologischen und wissenschaftlichen Stils, d.h. ohne lange und manchmal ermĂŒdende Fußnoten auskommt, beleuchtet Kondylis die politische Landkarte nach dem Kalten Krieg und greift mit seinen Thesen ein in die Debatte um die Frage, ob Kriege...

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