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Lederer, Sylvia
345 |

Lichtkunst in Amsterdam

Mit einer Installation des chinesischen KĂŒnstlers AI WEIWEI

Das Light-Festival in Amsterdam kehrt dieses Jahr zum sechsten Mal zurĂŒck, um die Grachten und Straßen in ein betörendes Licht zu hĂŒllen. Viele internationale KĂŒnstler wie der Chinese Ai Weiwei und die britische KĂŒnstlerin Cecil Balmond verzaubern die Besucher mit 36 Lichtinstallationen unter dem Thema„Existential“. Die diesjĂ€hrigen teilnehmenden KĂŒnstler, Designer und Architekten stammen aus Australien, Belgien, China, Kanada, England, Deutschland, Indonesien, Italien, Japan, Kosovo, den Niederlanden, Russland und den Vereinigten Staaten. Mit „Existential“ wollen sie uns Besucher anregen, darĂŒber nach zu denken, was Menschen verbindet und welche Rolle das Licht dabei spielt.  

In diesem Jahr zeigten mehr als 2.500 KĂŒnstler aus 98...

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Steierwald, Ulrike
344 |

Literarische Über-Setzungen

Lorenzo da Ponte und Thomas Kling im Rahmen der Leuphana Reihe "10 Minuten Lyrik"

An der UniversitĂ€t LĂŒneburg gibt es die schöne Reihe "10 Minuten Lyrik". - Ulrike Steierwald, Professorin fĂŒr Literaturwissenschaft, befasst sich im Rahmen dieser Reihe mit Lyrik von Lorenzo da Ponte und Thomas Kling.

  • Literatur vermag es, im Sprachraum des brennenden Archivs das eigentlich nicht zu Denkende und nicht in Worte zu Fassende zu ĂŒbersetzen.
  • Eine Übertragung ist keine Übersetzung. VerstĂ€ndigung und Kommunikation können nur durch den ĂŒbertragenen Sinn gelingen, die Übersetzungen des nicht zu Begreifenden hingegen sind beim Wort zu nehmen.

 

 

 

 

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Giebenhain / Dörwald
342 |

Ex-Landrat Dietrich KĂŒbler wegen Untreue verurteilt

Bericht und Kommentar zum Ende des Prozesses im Amtsgericht Michelstadt

"Man darf nicht bescheißen! Wenn man eine Rechtswidrigkeit erkennt, muss man diese Rechtswidrigkeit abstellen. Das ist nicht passiert." Das sagte Amtsrichter Schmied in seiner UrteilsbegrĂŒndung.   

Nach zwölf Verhandlungstagen mit umfangreicher Beweisaufnahme und etlichen Zeugen gibt es ein Urteil im Untreueprozess gegen den Ex-Landrat des Odenwaldkreises. Sieben Monate Haft, die fĂŒr drei Jahre zur BewĂ€hrung ausgesetzt sind, und eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro - so lautet das Urteil des MichelstĂ€dter Amtsgerichts gegen Dietrich KĂŒbler, der auch die Kosten des Verfahrens zu tragen hat.  

Nachtrag (03.01.2018): Inzwischen ist sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung in die Berufung gegangen. Der Prozess geht in die...

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Dörwald, Uwe
340 |

Yanis Varoufakis’ Kampf gegen die Institutionen

Schulden sind Schulden sind Schulden sind Schulden - Basta

Varoufakis kommt in seinem Buch zu dem Schluss, dass das, was er „unmittelbar miterlebte, nur als ein nackter Klassenkampf zu beschreiben war, der die Armen traf und die herrschende Klasse auf skandalöse Weise begĂŒnstigte.“, was sich zum Beispiel daran zeigte, dass die GehĂ€lter von griechischen FunktionĂ€ren, die die Troika zu ihren Leuten zĂ€hlte, nicht gekĂŒrzt, sondern angehoben wurden. Das ist fĂŒr Varoufakis die Anwendung nackter Gewalt, um politische Maßnahmen durchzusetzen. So wird der Grundsatz eines Robert Bosch, dass Vertrauen wichtiger ist als Zahlen, vom Kopf auf die FĂŒĂŸe gestellt: Im Neoliberalismus sind Zahlen wichtiger als Vertrauen.

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
338 |

Mein Leben mit Maarten Koning

Was kann an einem ĂŒber 5.000 Seiten dicken Roman mit dem eher langweiligen Titel „Das BĂŒro“ schon so interessant sein, dass man sieben BĂ€nde verschlingt, zumal dieser Roman schon fast aus der Zeit gefallen erscheint, da er sich in den Jahren 1957 bis 1989 abspielt? Wir befinden uns immer im Gestern und was soll da an dreißig Jahren BĂŒroalltag schon spannend sein ...

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Dimmers, Jan
336 |

Das Lachen in Shakespeares >>Ein Sommernachtstraum<<

In diesem Texte ĂŒber Lachen und Humor habe ich Inspiration in einer Zeit gesucht, in der Humor ins Zentrum der Aufmerksamkeit gezogen wurde. Das war an der Grenze des spĂ€ten Mittelalters und der Renaissance. Die Wurzeln der Moderne stammen aus dieser Zeit und in diesem Zusammenhang nenne ich die Namen von Erasmus, Rabelais, Montaigne, Cervantes und Shakespeare. Die vier genannten Autoren rĂŒckten auf Ă€hnliche Weise und aus gleichen GrĂŒnden das Lachen in den Mittelpunkt wie Shakespeare.  

Zuerst spreche ich ĂŒber das Lachen und auch ĂŒber das LĂ€cherliche als gesellschaftliches PhĂ€nomen. Dann lasse ich Theorien darĂŒber Revue passieren und versuche diese auf die Werke von Shakespeare anzuwenden. Zur weiteren Konkretisierung hole ich dies nĂ€her...

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SIRI 17
334 |

Depeschen aus der Kapitale - 7

Milo Rau ließ den Reichstag stĂŒrmen

Am 07. November 2017, am hundertsten Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland, stĂŒrmt die General Assembly und ihre AnhĂ€nger den Berliner Reichstag und liest die Charta fĂŒr das 21. Jahrhundert vor.

    Große Worte, großes Vorhaben - und ziemlich gut durchstrukturiert, jedenfalls in der AnkĂŒndigung. Und so kam es mir auch vor, als ich zusammen mit 500 anderen Zuschauern den Saal der SchaubĂŒhne betrat, in dem ich mir sonst Shakespeare oder Ibsen anschaue. Ich war ĂŒberwĂ€ltigt von der logistischen Leistung.

   Die General Assembly war ein Versuchslabor, das wie ein globales Weltparlament ablaufen könnte, nichts anderes; inszeniert, gespielt, vorbereitet und durchgeplant. NatĂŒrlich hatte niemand die 60 Abgeordneten demokratisch gewĂ€hlt....

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Dörwald, Uwe
332 |

Ein Container der Zeitgeschichte

Voskuils Roman DAS BÜRO - Band 2

Georg Steiner zitiert in seinem Buch Warum Denken traurig macht den DichterColeridge: „Arbeit ohne Hoffnung leert Nektar in ein Sieb, Hoffnung ohne Objekt kann nicht ĂŒberleben.“ Da man das Denken ebenso wenig wie das Atmen einstellen kann, kann man auch einer gewissen Traurigkeit am Arbeitsplatz nicht entgehen, wenn man nachdenkt ĂŒber das, was man den ganzen Tag in einem BĂŒro so tut oder tun muss. Das weiß auch Maarten Koning, unser Held des BÜROS, wenn er am Ende des zweiten Bandes mit dem Titel Schmutzige HĂ€nde sagt „Kraft schöpft man aus der Sicherheit, dass man so lebt, wie man leben will. ... Wenn man etwas tut oder an etwas glaubt, das es wert ist, es gegen die Mehrheit der Menschen zu verteidigen. ... Die Arbeit von halb neun bis...

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Dörwald, Uwe
330 |

Gerechtigkeit fĂŒr alle ist eine Illusion

Die Frage nach der Gerechtigkeit, insbesondere im gesellschaftspolitischen Bereich, ist spĂ€testens seit dem Wahlkampf von Martin Schulz wieder auf der Tagesordnung. Schulz plakatierte und proklamierte den (inhalts)leeren Slogan Zeit fĂŒr mehr Gerechtigkeit.

Karen Gloy nun sieht und benennt aktuelle Problematiken von Gerechtigkeitsfragen an vielen Stellen ihres Textes, fĂŒr sie sind die (politischen/soziologischen) Beschreibungen der Gegenwart evident. Ihr Ziel ist aber ein anderes; denn „es (gibt) in der Hitze des Gefechtes kaum eine tiefer dringende Analyse und philosophische Reflexion (...)“. Analyse und philosophische Reflexion entsprechen aber genau der Aufgabe, die sich Gloy selbst stellt: "Meine Aufgabe als Philosophin, als Vor- und...

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
328 |

Die Geschichte eines Almajirai

Mit dem Roman An einem Dienstag geboren von Elanthan John legt der Heidelberger Wunderhorn Verlag ein weiteres bemerkenswertes Buch in seiner Reihe fĂŒr zeitgenössische afrikanische Literatur (AFRIKAWUNDERHORN), herausgegeben von Indra Wussow, vor.

   Das Buch An einem Dienstag geboren ist die Geschichte von Dantala, einem KoranschĂŒler, der seine Geschichte erzĂ€hlt und es fĂŒhrt uns in den Norden Nigerias. Alles beginnt im Jahr 2003, auf den Straßen von Bayan Layi, einer fiktiven Stadt.

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Rau, Milo
327 |

„MAN MUSS NEUE, UTOPISCHE INSTITUTIONEN VORBEREITEN“

MILO RAU IM GESPRÄCH MIT HARALD WELZER ÜBER DIE GENERAL ASSEMBLY

WĂ€hrend die Parteien in Berlin noch versuchen eine regierungsfĂ€hige Koalition zu bilden und der nĂ€chste Weltklimagipfel in Bonn vor der TĂŒr steht, tagt in diesen Tagen in Berlin das von MILO RAU initiierte WELTPARLAMENT, das Lobbylosen aus aller Welt eine Stimme geben will.  

Mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle der General Assembly bringen wir ein GesprĂ€ch zwischen Harald Welzer und Milo Rau ĂŒber die Ziele des Weltparlaments.

 

 

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Hoppe, Felicitas
325 |

Dichter, deine Angst ist berechtigt!

Vom mÀchtigsten Handwerk der Welt

(
) Lesen ist Übersetzung im Wortsinn, ein gutes StĂŒck Arbeit, und fĂŒr den, der dabei zuschauen darf, ziemlich erkenntnisreich.

   Auch wenn manche Schriftsteller und Dichter immer noch glauben, ihr Text sei autonom, unberĂŒhrbar und lasse nur eine einzige Lesart zu, weshalb jede Übersetzung Irrtum und Anmaßung sei, liegt, um auch diesen Spieß umzudrehen, der Irrtum natĂŒrlich auf ihrer Seite: Es gibt keine richtige oder falsche Lesart, jeder Text ist nicht mehr als ein Angebot und jede LektĂŒre Transformation. Leser, Dolmetscher, Übersetzer und Interpreten sind Reisende in eine andere Welt, deren Abenteuer- und Reiselust allerdings nicht immer belohnt wird, finanziell schon gar nicht. (...)

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Giebenhain, Manfred
322 |

Jeder einzelne Regelverstoß rechtfertigte den Mittelentzug

MarketingaffÀre: Zeugin der WI-Bank sagt zur StandortmarketingaffÀre aus

Am 25. Oktober 2017, dem inzwischen neunten Verhandlungstag im Untreue-Prozess gegen den ehemaligen Landrat des Odenwaldkreises, Dietrich KĂŒbler, wollte das Schöffengericht in Michelstadt von einer Mitarbeiterin der Rechtsabteilung der landeseigenen Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) wissen, wie es zum Teilwiderruf der Fördergelder gekommen ist.

Es stellte sich klar heraus, dass bei der Vergabe fĂŒr ein Standortmarketingkonzept des Odenwaldkreises gegen gleich drei VergabegrundsĂ€tze verstoßen wurde und zwar gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, die Transparenzpflicht und das Diskriminierungsverbot. Schon ein Verstoß gegen nur einen dieser drei GrundsĂ€tze hĂ€tte einen Widerruf der Fördergelder gerechtfertigt.

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Berger, Thomas
320 |

Toleranz bei G. E. Lessing

Ein Problemfall

Lessings Nathan der Weise nimmt in der Geschichte des Toleranzbegriffs einen herausgehobenen Platz ein. Die in dem Drama enthaltene Botschaft der viel gerĂŒhmten Ringparabel bildet einen festen Bestandteil der deutschen AufklĂ€rung und erfreut sich bis heute einer breiten Rezeption.

Vor dem Hintergrund der Beschreibung des zeitgeschichtlichen Entstehungszusammenhangs werden die inhaltlichen GrundzĂŒge des Werkes mit der Ringparabel als Zentrum dargelegt. Auf diesem Fundament wird das Lessingsche Toleranzideal einer kritischen Betrachtung unterzogen.

 

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Dörwald, Uwe
316 |

Die Menschen zahlen immer die Rechnung

Über den dokumentarischen Bildband „The Human Cost of Agrotoxins“ von Pablo E. Piovano

Glyphosat ist ein Unkrautvernichtungsmittel und Glyphosat ist in nahezu allen Lebensmitteln zu finden. Hersteller sagen dann immer und gebetsmĂŒhlenhaft, die Menge des Giftes, die gefunden wird, sei unbedenklich im Rahmen der Grenzwerte, aber es gebe natĂŒrlich immer etwas, das verbessert werden könnte. Forscher erwidern, die offiziellen Grenzwerte seien ĂŒberholt und mĂŒssten verschĂ€rft werden.

Die Diskussion um den Einsatz von Glyophosat-Herbiziden kocht bei uns immer dann hoch, wenn RĂŒckstĂ€nde des Herbizids in Lebensmitteln wie zum Beispiel in Edelmarken wie dem Speiseeis von Ben und Jerry’s gefunden wurden.

Die Folgen des Einsatzes von Glyphosat-Herbiziden auf genetisch modifizierte Nutzpflanzen in Argentien hat der Fotograf Pablo E....

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