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Rainer, Ulrike
370 |

Life in the United States - 21

Louisiana: Les Belles Et Les Bêtes

Louisiana war von 1682-1762 französische Kolonie, von 1762 bis 1800 unter spanischer Herrschaft, und wurde von 1800 bis 1803 wieder an Frankreich abgegeben. 1803 fiel das Territorium durch den Louisiana Purchase an die USA.

Mehr zur Geschichte LOUISIANAS lesen Sie in unserem neuen Text aus unserer AMERIKA-Reihe.

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
369 |

Das ökologische Auge

Eine andere Möglichkeit der Kulturgeschichte

Das Buch mit dem Titel Das ökologische Auge und dem Untertitel Landschaftsmalerei im Spiegel nachhaltiger Entwicklung besteht aus zwei Teilen. Teil I: Das gab es schon -Teil II: Das gab es noch. Ich wusste zunächst gar nicht so genau, was es mit dem Buch auf sich hat, als ich es eines Tages bei uns auf dem Tisch liegen sah. Dann entdeckte ich für mich aber schon bald: So gab es das noch nicht. Ich mag mich irren, aber für mich war die Lektüre ein besonderes Erlebnis, denn es war wie eine große Überraschung, die sich mir beim Lesen entfaltete, ich hatte so ein Buch noch nie gelesen.

 

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Dörwald, Uwe
368 |

Salman Rushdies "Satanische Verse"

Begleitet von einer Art doppeltem Vorspann bringen wir aus Anlass des dreißigsten Jahrestages der Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie (Februar 1989) eine Besprechung der Satanischen Verse aus dem gleichen Jahr.

Denn es bleibt wichtig, sowohl die Meinungsfreiheit als auch die Kunstfreiheit zu verteidigen.

Am 21. Februar 2019 brachte die FAZ einen Text des amerikanischen Journalisten James Kirchick mit der Überschrift Die freie Welt legt sich selbst einen Maulkorb an. Kirchick beschreibt in seinem Text, wie seit der Fatwa gegen Salman Rushdie die Schere im Kopf funktioniert und er beklagt ein „kollektives Versagen westlicher Gesellschaften, die vor drei Jahrzehnten, als ein Schurkenstaat einen Schriftsteller zur Zielscheibe einer...

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Boulous Walker, Michelle
367 |

Walter Benjamin: The Art of Critical Thought

Walter Benjamin's art survives in a series of critical texts, each embodying a poetic sensibility toward truth. It’s the artistic quality of Benjamin’s work that I am most interested in here, and my plan is to trace its movement throughout the ambivalent terrain of his critical thought. In so doing, I’ll touch upon the question of aura and the mimetic and sensuous moment this quality implies.

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Dörwald, Lukas
365 |

4 Tage Dauerpredigt - Von Aktivisten, einem Wolf und teurem Kaffee

EindrĂŒcke eines Geografen von den Naturschutztagen 2019 am Bodensee

Über Nacht hat es ziemlich abgekühlt, der Kaffee im Pappbecher wärmt meine Hände auch nur noch bedingt. In ein paar Minuten würde ich mich auf den Weg machen. Ziel: Radolfzell am Bodensee. Ein guter Kontakt aus meiner Bachelorzeit in Gießen hat mich darauf aufmerksam gemacht. Mitfahrt mit anderen Studenten im Institutsbus und Unterkunft in einer Ferienwohnung waren dann auch kein Problem mehr.

Mittags um 14:00 Uhr sollte es losgehen, BegruÌˆĂŸung durch Honoratioren. Doch zunächst hatten wir noch 404 Kilometer hinter uns zu bringen. Das sollte noch der leichteste Teil der vier Tage am Bodensse sein.

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100 Jahre DADA

Vom Dadaismus zum Surrealismus

Konformer als in unserer Welt, die zugleich einen ausgeprägten Individualismus propagiert, ging es vielleicht nie zu. Skandale scheinen niemanden mehr hinter dem Ofen hervorzulocken. DADA gelang es noch, Skandale zu erzeugen!

Manchmal muss ein Buch nicht dick sein, um eine große Wirkung zu erzielen. Der kleine Band, der es in sich hat, ist zugleich ein wundervoller Band, der Lust macht, sich mit dem Dadaismus und Surrealismus intensiver zu befassen. Das verdanken wir dem Verlag Das Wunderhorn mit dieser herrlichen Ausgabe von Ré Soupaults Essays. Wir treffen auf die kurzen Phasen in der Kunst und in der Literatur, die auch für die heutige Zeit inspirierend wirken könnten, wenn es darum geht, Neues radikal zu denken.

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Dörwald, Uwe
355 |

GATEWAYS TO HELL

Zum Bildband CTRL-X von Kai Löffelbein

Gesellschaften, in deren Mittelpunkt der Konsum steht, sind Gesellschaften, die MĂŒll produzieren. In den USA und in der EU fallen pro Jahr und pro Kopf zwischen 20 und 30 Kilogramm Elektroschrott an, so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt.

Die Folgen des MĂŒllexports zeigt uns der Fotograf Kai Löffelbein, der sich auf den Weg zu den weltweit grĂ¶ĂŸten MĂŒllkippen fĂŒr Elektroschrott gemacht hat. Diese trostlosen Orte des MĂŒllexports findet Löffelbein in Ghana, Indien und in China. Die beeindruckenden Fotografien sind versammelt in seinem Buch CTRL-X.

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Dörwald, Uwe
352 |

Gretzky & ,Hoppe‘ – vom Spiel ,auf dĂŒnnem Eis‘ zu poetischen Freiheiten

Eine essayistische AnnÀherung an Hoppe


 weil wir nicht aufgeben, der Literatur eine Bedeutung abzuringen, beschĂ€ftigen wir uns mit Literatur und haben im besten Fall und ökonomisch gesprochen so etwas wie einen ,Mehrwert‘ von dieser BeschĂ€ftigung. Wir als Leser, die nach Sinn und Bedeutung oder den ErzĂ€hlprinzipien in der Literatur und bei Hoppe suchen, werden „ohnehin alles durcheinanderbringen“, wenn wir ein literarisches Werk betrachten, weil wir uns „die Freiheit, die Hoppe im Akt des Schreibens erfĂ€hrt“, auch als Leser nehmen dĂŒrfen. 

 

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Kiss, Endre
351 |

Georg LukĂĄcsÂŽ NeubegrĂŒndung des Marxismus

Von Hartmanns zu Lukács’ Ontologie

Der Positivismus galt LukĂĄcs’, allgemein formuliert, in allen Perioden als ein verachteter Gegner, - als ein seichtes Denken der Bourgeoisie -, sowohl der lebensphilosophische als auch der marxistische LukĂĄcs dachte so.   

Der Neopositivismus dĂŒrfte LukĂĄcs als eine Fleischwerdung all jener Tendenzen vorgekommen sein, die in seinen Augen in Kant und im klassischen Positivismus nicht akzeptabel waren, insbesondere der Überdimensionierung der Erkenntnistheorie zuungunsten einer sich auf die RealitĂ€t richtenden philosophischen Einstellung.    

In der GegenĂŒberstellung des Neupositivismus und des in vielem verspĂ€teten SpĂ€tstalinismus dĂŒrfte LukĂĄcs in der sich öffnenden Welt und in der immer freieren philosophischen Kommunikation klar geworden...

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Akbar, Murtaza
350 |

Sprache als Waffe: Gegen „Asyltourismus“ helfen nur „schĂ€rfste Grenzregime“

Die absichtliche Verrohung der Sprache schadet uns allen

Viele Worte werden einem in seiner Kindheit entgegengeworfen – bei mir waren einige darunter, die weniger ĂŒblich sind. Neger, Kanake und Asylant sind nur drei Beispiele. Heute kommt das offen glĂŒcklicherweise sehr selten vor. Was ansonsten oder an anderer Stelle ĂŒber mich gesagt und gesprochen wird, weiß ich natĂŒrlich nicht, aber wer weiß das schon? Sprache ist Macht. Sprache ist Kraft. Sprache kann spalten, aber auch vereinen, motivieren, fördern, bilden. Abgesehen von physischer oder psychischer Gewalt kann kaum etwas so sehr verletzen wie Worte. Schon sehr frĂŒh habe ich deshalb feine Antennen dafĂŒr entwickelt, welches Gewicht Worte und Sprache haben. Deutlich mehr, als es vielen Menschen bewusst ist. 

 

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Dörwald, Uwe
348 |

Spielotheken in Worms

Eine Fotoreportage

Wenn man Spielotheken ohne Wertung betrachtet, dann sind sie ein GeschĂ€ft wie jedes andere auch und noch dazu steuerlich interessant. Auf der anderen Seite verĂ€ndern sie das Bild (und auch die AtmosphĂ€re) einer Stadt und zwar nicht unbedingt positiv. Viele Spielotheken machen eine Stadt nicht unbedingt attraktiv(er).   

Dass in Spielhallen auch pathologische Spieler (SpielsĂŒchtige) zu finden sein dĂŒrften, versteht sich von selbst. Die Politik sollte ĂŒberlegen, was mehr zĂ€hlt: Die Steuereinnahmen durch Spielotheken oder die Krankheitskosten fĂŒr die Behandlung der Spielsucht.  

Interessanterweise geht der Gesetzgeber in seiner Rechtssystematik zu Spielotheken davon aus, dass  diese Angebote grundsĂ€tzlich gesellschaftsschĂ€dlich und damit gru...

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Berger, Thomas
341 |

GRAZIE UND INTUITION

Zur AktualitÀt einer VerhÀltnisbestimmung

bei Heinrich von Kleist

 

Vor mehr als zweihundert Jahren, genauer: 1810, erschien in den Berliner BlĂ€ttern die Abhandlung Über das Marionettentheater. Der Dichter Heinrich von Kleist (1777−1811) wendet sich darin – der Sache nach − einem Begriffspaar zu, das die Philosophie seit Platon (428/427−348/347) beschĂ€ftigt. Auch die Psychologie, etwa C. G. Jung (1875−1961), und die Ethik, wenn sie nach dem Fundament der Unterscheidung von Gut und Böse forscht, widmen sich den polaren GrĂ¶ĂŸen GefĂŒhl und Verstand, Anschauung und Reflexion, intuitives und diskursives Erfassen. Die zentrale Frage lautet: Welcher Stellenwert kommt den kontrĂ€ren GrĂ¶ĂŸen zu, und in welchem VerhĂ€ltnis stehen sie zueinander?     

JĂŒngere Untersuchungen, beispielsweise das Werk Multiple Intelligences...

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Senigaglia, Cristiana
339 |

DIE VIRTUELLE WELT, NIETZSCHE UND DIE FRAGE DER WAHRHEIT

Die Beschaffenheit der virtuellen Welt entkrĂ€ftet zumindest partiell die Aussagekraft der realitĂ€tsbezogenen Wahrheitskriterien. Die vier ĂŒblichsten Kriterien der Wahrheit beruhen auf: Kongruenz, KohĂ€renz, Pragmatik und Konsensus. In der virtuellen Welt verlieren sie teilweise an Bedeutung und PrĂ€gnanz, weil sie in den Konstellationen der VirtualitĂ€t nicht mehr als notwendig und direkt anwendbar empfunden werden.   

(
)   

... laut Nietzsche (bedeutet) die Kritik an den Fakten und an dem festen Glauben daran keine Form der Relativierung und der GleichgĂŒltigkeit ihnen gegenĂŒber, sondern sie deutet auf die Notwendigkeit hin, das vermeintliche SelbstverstĂ€ndliche zu hinterfragen und genau da Verdacht zu schöpfen, wo alles selbstverstĂ€ndlich...

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Berger, Thomas
337 |

POESIE UND SCHICKSAL

Zum 130. Todestag Theodor Storms

Der deutsche Schriftsteller Theodor Storm starb am 4. Juli 1888 im nordfriesischen Hademarschen. Seine literarischen Werke sind weltweit verbreitet. Zum 130. Todestag am 4. Juli 2018 widmet sich der nachfolgende Essay dem Leben und Wirken des bedeutenden Lyrikers und Novellisten. Zudem wird die Frage erörtert, ob beziehungsweise inwiefern Storm als Heimatdichter zu betrachten ist. 

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Ilgner, Julia
331 |

DEAD BUT ALIVE

Felicitas Hoppe und Jo Lendle erwecken in ihrem Akzente-Band die Legende zu

neuem Leben

Tot sind sie (fast) alle – die Helden und Heiligen, BerĂŒhmten und Vergessenen, Wahren und Erfundenen, die in der aktuellen Ausgabe der traditionsreichen Akzente- Literaturzeitschrift des MĂŒnchner Hanser-Verlags, vor ĂŒber 60 Jahren von Walter Höllerer und Hans Bender gegrĂŒndet, dann lange Zeit von Micheal KrĂŒger betreut und seit 2015 mit neuem Konzept von Jo Lendle und einem wechselnden Gast herausgegeben, literarisch reanimiert werden – mit Ausnahme von Whistleblower und WikiLeaks-GrĂŒnder Julian Assange, der sich mit seiner eskapistischen Existenz in der ecuadorianischen Botschaft in London jedoch auch irgendwie dem Leben und den Lebenden entzogen hat.   

Aber Totgesagte leben, zumindest dem Volksmund nach, bekanntlich lÀnger: So mag das...

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