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Kandidatenk├╝r der Republikaner in den USA

Obama's Gegner bringen sich in Stellung. Ihr einziger Programmpunkt hei├čt: Weg mit Obama!

White House / (c) saw/ld

In einem Jahr wissen wir, ob wir hier die H├Ąnde vor Verzweiflung ringen oder erleichtert aufseufzen. Das kann vorl├Ąufig niemand vorhersehen. Noch ist alles offen. Da die Republikaner das schamlos prahlerisch zugegebene einzige Programm vertreten, Obama aus dem Amt zu jagen, komme was wolle und egal, was es im Land dringend an echten, ernsten  Problemen zu l├Âsen g├Ąbe, verkommt der sogenannte Wahlkampf seit mindestens letztem Fr├╝hjahr zum Kom├Âdiantenstadel. Die Comic Zeichner haben Hochkonjunktur. [...] Es gibt zudem ein trauriges Ph├Ąnomen, dass die Armseligkeit der Presse in immer grelleres Licht r├╝ckt. T├Ąglich erscheinen Kandidaten, egal welchen Unsinn sie verzapfen, im Fernsehen und werden von der eitlen Wichtigtuerei der Interviewer legitimiert. Mit Respekt empfangen und unterw├╝rfig behandelt werden hier Leute, die man anderorts in die Gummizelle sperren w├╝rde. [...] Journalisten sollten eigentlich solcher Ignoranz entgegenarbeiten. Sie tun es immer seltener. Au├čerdem ist die Qualifikation mancher derjenigen, die sich im Medium profilieren, zweifelhaft. ÔÇťProminenteÔÇŁ, f├╝r die nicht mehr spricht, als dass man ihren Namen erkennt, treten als ÔÇťExpertenÔÇŁ auf Gebieten auf, von denen sie keine Ahnung haben.

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