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Sprache als Waffe: Gegen ‚ÄěAsyltourismus‚Äú helfen nur ‚Äěsch√§rfste Grenzregime‚Äú

Die absichtliche Verrohung der Sprache schadet uns allen

(c) Francois Polito: Non violence sculpture by carl fredrik reutersward malmo sweden /gemeinfrei

Viele Worte werden einem in seiner Kindheit entgegengeworfen ‚Äď bei mir waren einige darunter, die weniger √ľblich sind. Neger, Kanake und Asylant sind nur drei Beispiele. Heute kommt das offen gl√ľcklicherweise sehr selten vor. Was ansonsten oder an anderer Stelle √ľber mich gesagt und gesprochen wird, wei√ü ich nat√ľrlich nicht, aber wer wei√ü das schon? Sprache ist Macht. Sprache ist Kraft. Sprache kann spalten, aber auch vereinen, motivieren, f√∂rdern, bilden. Abgesehen von physischer oder psychischer Gewalt kann kaum etwas so sehr verletzen wie Worte. Schon sehr fr√ľh habe ich deshalb feine Antennen daf√ľr entwickelt, welches Gewicht Worte und Sprache haben. Deutlich mehr, als es vielen Menschen bewusst ist. 

 

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